Projekt «Raumpatenschaften gegen Littering»

In Raum­patenschaften übernehmen Einzelpersonen und Gruppen (zum Beispiel Schulklassen, Familien oder lokale Vereine) freiwillig die Verantwortung für einen bestimmten Raum. Durch das Aufräumen von herum­liegen­den Abfällen sorgen sie dafür, dass der Raum litteringfrei bleibt.

Orte, die von Raumpaten betreut werden, sind nachweislich sauberer. Grund ist erstens das regelmässige Entfernen von herumliegenden Abfällen, zweitens die mit den Projekten einhergehende Sensibilisierung der Bevölkerung und drittens der Fakt, dass an sauberen und gepflegten Orten weniger gelittert wird als an ver­schmutzten. Dies alles belegt eine Studie der IGSU und der ETH Zürich von 2016.

 

PROJETKBESCHRIEB: KOSTENLOSE PROFESSIONELLE UNTERSTÜTZUNG VON RAUMPATENSCHAFTEN

Ziel
Die IGSU will in der ganzen Schweiz Raumpatenschaften fördern, mit dem Ziel, dass bis 2020 mindestens 100 Raumpaten­schaftsprojekte realisiert werden und 500 Paten(gruppen) aktiv sind.

Strategie
Die IGSU motiviert Städte, Gemeinden, Schulen und Vereine, Raumpatenschaftsprojekte umzusetzen. Die Ini­tian­ten wiederum sollen ihre EinwohnerInnen, Klassen und Mitglieder motivieren, einzelne Raumpaten­schaften zu übernehmen. Sowohl den Initianten wie auch den Raumpaten bietet die IGSU kostenlos praktische Anlei­tungen und Unterstützung an. 

Massnahmen

  • Bekannt machen: Die IGSU macht das Modell «Raumpatenschaften», dessen Nutzen sowie ihr Unter­stützungsangebot bekannt.
  • Motivieren und Einstieg erleichtern: Indem die IGSU den klaren Nutzen und den vergleichsweise geringen Aufwand aufzeigt sowie praktische Unterstützung bietet, motiviert sie die Zielgruppen, sich aktiv zu engagieren und senkt die Eintrittshürden.
  • Unterstützen: Die IGSU unterstützt Initianten und Raumpaten bei der Umsetzung ihrer Projekte. Dies kann von einer telefonischen Beratung über die Hilfestellung bei der Organisation bis hin zur Unter­stützung bei der Medienarbeit reichen.
  • Aufmerksamkeit schaffen und Engagement stärken: Die ersten 100 Raum­paten­schaftsgruppen, die ein Projekt umsetzen und dieses der IGSU melden, erhalten kostenlos je eine individualisierte und wetter­beständige Hinweistafel zur Platzierung in ihrem betreuten Raum. Hinweistafeln verstärken die Wirkung der Patenschaft: Einerseits schaffen sie Aufmerk­samkeit bei Passantinnen und Passanten, die angehalten werden, dem öffentlichen Raum Sorge zu tragen; anderer­seits werden die verantwortlichen Patinnen und Paten motiviert, weil ihre Arbeit wertge­schätzt wird und sie sich selbst verpflichtet fühlen.
  • Anreize schaffen: Wer sich engagiert, wird von der IGSU belohnt. Bis 2020 gewinnen jedes Jahr zehn Raumpatenschaftsprojekte ein Helferfest im Wert von 400 Franken gewinnen. Das Fest ist ein Dank für das aktive Engagement für eine saubere Umwelt und motiviert, die Patenschaft weiterzuführen.

 

PERSPEKTIVE: BESTE VORAUSSETZUNGEN FÜR EINE ERFOLGREICHE UMSETZUNG
Als schweizerisches Kompetenzzentrum gegen Littering bringt die IGSU nicht nur viel Erfahrung in der Be­kämpfung von Littering mit, sondern auch ein hervorragendes Kontaktnetz. Bereits heute arbeitet sie eng mit Städten, Gemeinden, Schulen und Vereinen zusammen, kennt deren Bedürfnisse und weiss sie zu begeistern.

Das Projekt «Raumpatenschaft» würde das Angebotsspektrum der IGSU sinnvoll erweitern. Die Anschub­finanzierung würde den Grundstein für ein auf Langfristigkeit ausgelegtes Projekt legen.

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