IGSU

Start gegen das Littering


19. Juli 2007 – Auch diesen Sommer sind ab heute bis am 5. August 2007 drei Botschafter in Basel unterwegs, die gezielt Aufklärungsarbeit gegen den Abfall betreiben. Die Aktivitäten der drei Botschafter werden durch die IGSU (Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt) und dem Baudepartement Basel-Stadt organisiert und koordiniert.

Die drei sogenannten IGSU-Botschafter Urs Freuler, Cédric Quebatte und Gregor Muchow, die diesen Sommer bereits in Zürich und St. Gallen mit Erfolg gegen das zunehmende Littering kämpften, setzen zielstrebig ihre Abfall-Mission nun auch in Basel fort. Mit ihren Recycling-Mobilen sind sie vorwiegend in den Abendstunden entlang des Rheinbordes und in der Altstadt unterwegs. Sie motivieren Abfallsünder zum korrekten Umgang mit Abfall, beantworten Fragen von Passanten und sammeln herumliegende Take-away-Verpackungen, Flaschen, Dosen, Zeitungen, Zigarettenstummel und was sonst noch alles einfach am Boden landet.

Aufklärung soll es richten
Wer kennt es nicht, das unschöne Bild: Besonders an prächtigen Sommertagen verwandeln sich attraktive Plätze und das Rheinbord in echte Güseloasen. Ein Problem unserer heutigen Spass- und Konsumgesellschaft. Die drei IGSU-Botschafter sollen es richten und die Unterwegs-Geniesser allgemein aufklären und zu mehr Eigenverantwortung anregen. Nonstop werden sie auf öffentlichen Plätzen die Passanten motivieren, dass nichts, überhaupt nichts auf den Boden geworfen wird, sondern entweder in die Separatsammelstellen oder in den Abfalleimer. Das Ziel der Aktion ist gesamtschweizerisch eine Verhaltensänderung der Bevölkerung zu erzielen und das Bewusstsein für eine saubere Umwelt zu fördern.

Vereinter Kampf gegen die Unsitte 

Bereits seit 3 Jahren engagieren sich die beiden privatwirtschaftlich organisierten Recyclingunternehmen IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling und PET-Recycling Schweiz gemeinsam gegen das Littering. Nun wollen sie ihre Aktivitäten breiter abstützen. Dazu haben sie die Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt – abgekürzt IGSU – gegründet. Seit neuestem erhalten die beiden Umweltpioniere zudem Unterstützung von VetroSwiss, die für die Förderung des Recyclings von Glasverpackungen zuständige Organisation. Vereint baut das Trio eine offene Plattform im Kampf gegen das Littering auf und akquiriert weitere Partner aus konsumnahen Gebieten sowie der Recyclingwirtschaft, um noch mehr Massnahmen realisieren zu können.

Littering-Ursachen 
Anlass zur schweizerischen Offensive gegen Abfall im öffentlichen Raum gab ursprünglich eine Studie der Uni Basel aus dem Jahr 2004. Sie brachte an den Tag, dass 30 Prozent des Abfalls auf öffentlichen Plätzen gelittert werden. Also nicht den öffentlich verfügbaren Abfalleimern oder Separatsammelstellen zugeführt, sondern schlicht und einfach auf den Boden geworfen. So etwa Take-away-Verpackungen, Zeitungen und Zeitschriften, Zigarettenstummel, Kaugummis, Servietten, Getränkeverpackungen usw. Die Ursachen des Litterings sind vielfältig: veränderte Konsum- und Ernährungsgewohnheiten, Bequemlichkeit, Individualismus und schwindende Rücksichtnahme in öffentlichen Räumen sowie die wachsende Zahl von Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen.

Breit abgestützt
Die Aktivitäten der IGSU gegen Abfall im öffentlichen Raum sind mehrstufig. Zum einen erhalten Gemeinden und Städte kostenlos Informationsmaterialien wie Plakate und Hinweissteller. Weiter weisen eine gesamtschweizerische Plakatkampagne und Spots an Openairs und in Openair-Kinos darauf hin, dass es auch im öffentlichen Raum eine Selbstverständlichkeit ist, Abfall wegzuräumen, wie im eigenen Zuhause. Ziel der Massnahmen ist eine Verhaltensänderung der Bevölkerung zu erreichen und das Bewusstsein für eine saubere Umwelt zu fördern. Deshalb sind die Auftritte der Botschafter auf die ganze Schweiz angelegt, nach Basel werden sie auch in Genf und Lugano tätig sein. Zusätzlich wollen die Initianten IGORA und PET-Recycling die Recyclingquoten der Getränkegebinde weiter erhöhen. Bei den Aludosen gehen bereits 9 von 10 und bei den PET-Flaschen 3 von 4 ins Recycling.

Zürich, 24. April 2008 
Kontaktpersonen bei Rückfragen:
IGORA-Genossenschaft, Bellerivestrasse 28, Postfach, 8034 Zürich : Daniel Frischknecht: 044 387 50 10
Chef-Botschafter Urs Freuler:  078 867 48 44 
Der Medientext ist unter www.igora.ch/medien und www.petrecycling.ch/medien abrufbar. Weitere Informationen auch unter www.igsu.ch/d/news.htm

Pressemitteilung als PDF »

Botschafter-Duo: Urs Freuler (links) und Cédric Québatte (rechts) freuen sich auf den Dialog mit den Unterwegs-Geniessern.

IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, Bellerivestrasse 28, Postfach, 8034 Zürich 
Telefon 044 387 50 10, Telefax 044 387 50 11, info[at]igora.ch, www.igora.ch 
Verein PRS PET-Recycling Schweiz, Naglerwiesenstrasse 4, 8049 Zürich 
Telefon 044 344 10 91, Telefax 044 344 10 99, info[at]prs.ch, www.petrecycling.ch

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