IGSU

Abfallpädagogen in Rapperswil

Mit Recycling-Mobilen auf Aufklärungstour

Zürich/Rapperswil, 19. August 2009 - Urs Freuler, Chefbotschafter der IG saubere Umwelt, ist mit seinem Team von Umweltbotschaftern in der ganzen Schweiz auf Aufklärungstour gegen das Littering. Vom 19. bis 30. August sind sie in Rapperswil unterwegs. Hier touren sie mit ihren mobilen Recycling-Stationen durch die Strassen, Gassen und Alleen, um Abfallsünder aufzuklären. Die Aktion ist eine Ergänzung des Rapperswiler Anti-Littering-Konzepts «Rapperswil ist gut unterwegs».

Nach Zürich, St. Gallen und Bern ist das Botschafter-Team der IG saubere Umwelt (IGSU) in den nächsten zehn Tagen auch in Rapperswil aktiv. Es wird in der ganzen Stadt Littering-Sünder aufklären sowie Passantinnen und Passanten für eine saubere Umwelt sensibilisieren. Er versuche stets, nett zu sein und die Leute in humorvollem Ton anzusprechen, sagt Chefbotschafter Urs Freuler. «Wir schätzen den Einsatz der Botschafter in Rapperswil. Die Aufklärer der Nation sind eine willkommene und wertvolle Ergänzung zu unseren eigenen Aktivitäten unter dem Label «Rapperswil ist gut unterwegs», ergänzt der Rapperswiler Stadtrat Walter Domeisen anlässlich einer Medienorientierung.

Rapperswil zeigts vor

Wegdiskutieren lässt sich das Littering-Problem selbst in kleineren Städten nicht mehr. Deshalb hat die IG saubere Umwelt, die ein geballtes Programm von Info-Aktivitäten gegen das Littering anbietet, Rapperswil für den Auftritt der IGSU-Botschafter gewählt. Einer der Initianten der IG saubere Umwelt, Daniel Frischknecht, plant, diesen Service, der in Grossstädten wie Zürich, Lausanne, Bern oder Basel seit Jahren erfolgreich eingesetzt wird, vermehrt auch kleineren Städten anzubieten. Rapperswil als Teststadt ist dafür ideal.

Neben den Abfallbotschaftern stellt die IG saubere Umwelt auch Plakate mit aufklärenden Slogans zu unterschiedlichsten Littering-Situationen zur Verfügung, wie etwa «Was im Wohnzimmer stört, stört auch im Park», «Was im Schlafzimmer stört, stört auch auf dem Zeltplatz» oder «Was in der Lounge stört, stört auch auf dem Trottoir». Schulen, Gemeinden und Städte, aber auch Private können diese Poster kostenlos bestellen. Zudem wurden umfassende Info-Packages – ganz spezifisch zugeschnitten auf einzelne Städte und Regionen – neu und ergänzend ins IGSU-Programm aufgenommen. Weiter wird jedes Jahr ein spezielles Happening durchgeführt, das eine ganz bestimmte Zielgruppe anspricht. In diesem Jahr ist es die Lancierung des Anti-Littering-Song-Contests zusammen mit dem Musikportal MX3.ch. Einsendefrist ist Ende September, und bis jetzt sind bereits 30 Songs eingegangen.

Mehr Mitglieder für die IG saubere Umwelt
Die acht Kämpfer im Bund gegen das Littering in der IG saubere Umwelt sind die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, Coop, McDonald’s, Migros, Tetra Pak, VetroSwiss und der Verband Schweizer Presse. Gemäss Markus Tavernier, Geschäftsführer der IGORA-Genossenschaft gibts die IG saubere Umwelt seit 2004. Deren primäres Ziel ist es, der Bevölkerung mehr Eigenverantwortung im Umgang mit Abfall zu vermitteln. Nun will die IG saubere Umwelt ihre Aktivitäten auf einer noch breiteren Front abstützen. Neben intensivierten Aktivitäten soll im nächsten Jahr die Mitgliederbasis der IG saubere Umwelt auf weitere Konsumsegmente wie Zigaretten, Süsswaren, Kaugummis sowie Tankstellenshops und Take-aways ausgeweitet werden.

Neben Zürich, St. Gallen, Bern und Rapperswil folgen für die Umweltbotschafter in diesem Jahr noch Einsätze in Lausanne und Basel sowie an der Rad-WM in Mendrisio und weiteren Events. 

Kontaktpersonen bei Rückfragen:
Daniel Frischknecht: 044 387 50 10. Der Medientext mit Bild und weitere Infos sind unter http://www.igsu.ch elektronisch abrufbar. Weitere Infos unter www.igsu.ch/de/news.html

Regionale Entsorgungsservices «Dodo entsorgt»Rapperswil-Jona und das rechte Zürichseeufer stehen auch in Sachen weiterer Sammel- und Entsorgungsdienstleistungen anderen Regionen in nichts nach. Das ehemalige Profi-Modell Dodo Bachofner aus Rapperswil, heute allein erziehende Mutter, führt seit einem halben Jahr ihre eigene Firma «Dodos Entsorgungsdienst». Sie holt Wiederverwertbares wie Glas, Alu und PET aus privaten Haushalten sowie aus Firmen und Büros ab und bringt die Ware ins Recycling. Diesen Service bietet sie im Abonnement mit wöchentlicher oder monatlicher Abholung. Wie Dodo Bachofner an der Medienorientierung aufzeigt, hat sich die Novität in der Region bereits herumgesprochen. Zum Kundenstamm zählen inzwischen engagierte Anwälte und Businessfrauen, lockere Studentenbuden, grosse und kleine Familienhaushalte sowie Seniorinnen und Senioren, für die der Weg in die Entsorgung zu aufwendig geworden ist.

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Bildlegende: Urs Freuler – der Umweltbotschafter der Nation – kurvt mit seinen mobilen Recycling-Stationen durch Städte und informiert Abfallsünder über den korrekten Umgang mit Abfall. Bild: IGSU

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