IGSU

Umwelt-Botschafter in Rapperswil-Jona unterwegs


Zürich/Rapperswil, 14. Juli 2010 - Einen Sommer mit abfallfreien Strassen, Alleen und Plätzen wünscht sich die Stadt Rapperswil-Jona. Deshalb engagiert sie sich auf verschiedenen Ebenen für mehr Sauberkeit und Ordnung. Bis Ende Juli ist ein Team von rund 8 Umweltbotschaftern der IG saubere Umwelt unterwegs und klärt Passantinnen und Passanten über den richtigen Umgang mit Abfall auf. Es tourt mit seinen mobilen Recycling-Stationen kreuz und quer durch die Stadt und sensibilisiert für ein sauberes Rapperswil-Jona.

Die Auftritte des Abfall-Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt bereichern das diesjährige Themenprogramm der Stadt: «Wertschätzung des öffentlichen Raums». Für Stadtrat Walter Domeisen sind die persönlichen Sensibilisierungsaktivitäten des Teams ein wirksamer Weg, gegen das Littering aufzuklären. «Die Littering-Problematik hat nicht nur in Grossstädten, sondern auch in kleineren Städten wie Rapperswil-Jona überhand genommen. Ergänzend zu den Botschaftern engagiert sich unsere Jugendarbeit mit Erfolg für eine saubere Stadt, wie das Beispiel des Projektes Alu-Detektive beweist. Zudem unterhält unser Werkdienst mit einem immensen Arbeitsaufwand eine hochwertige Infrastruktur zum Sammeln von Wertstoffen und zum Beseitigen von Abfall.» Die Zahlen verdeutlichen es: Pro Jahr werden in Rapperswil-Jona 280 Tonnen Strassenwischgut und 300 Tonnen Abfall aus dem öffentlichen Raum entsorgt.

Ohne Zeigefinger, aber freundlich und aufklärend
Die Aufklärungsarbeit der IG saubere Umwelt wird seit einiger Zeit mit mehreren Botschafter-Teams in verschiedenen Grossstädten wie Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und auch in kleineren Städten wie Rapperswil-Jona, Neuchatel sowie an Events durchgeführt. Weiss bekleidet und mit mobilen Recyclingmobilen ziehen sie zu Fuss durch Strassen und über Plätze und informieren die Unterwegs-Geniesser über den richtigen Umgang mit Abfall: freundlich, witzig und überzeugend. Ohne den erhobenen Zeigefinger. «Die zuvorkommende Art unserer Aufklärung kommt bei der Bevölkerung gut an und trägt auch bereits Früchte», stellt Daniel Frischknecht, Initiant der IG saubere Umwelt, fest.

Neben den Abfallbotschaftern stellt die IG saubere Umwelt auch Plakate mit aufklärenden Slogans zu unterschiedlichsten Littering-Situationen zur Verfügung. Schulen, Gemeinden und Städte, aber auch Private können diese Poster kostenlos bestellen. Weiter wird jedes Jahr ein spezielles Happening durchgeführt, das eine ganz bestimmte Zielgruppe anspricht. In diesem Jahr ist es der Anti-Littering-Comic-Contest. Erwartet werden Comic-Geschichten, die sich gegen das Littering stark machen. Einsendeschluss ist Mitte Januar 2011.

Mehr Mitglieder mit weiteren Konsumsegmenten
Die acht Kämpfer im Bund gegen das Littering in der IG saubere Umwelt sind die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, Coop, McDonald’s, Migros, Tetra Pak, VetroSwiss und der Verband Schweizer Presse. Das primäre Ziel der IG saubere Umwelt ist, der Bevölkerung mehr Eigenverantwortung im Umgang mit Abfall zu vermitteln. Ihre Aktivitäten will sie in Zukunft auf einer noch breiteren Front abstützen und weitere Konsumsegmente wie Zigaretten, Süsswaren, Kaugummis sowie Tankstellenshops und Take-aways in die Interessengemeinschaft integrieren.

Kontaktpersonen bei Rückfragen:

IGSU IG saubere Umwelt, Postfach 555, 8034 Zürich:
Daniel Frischknecht oder Mirco Zanré: 043 500 19 99,
Abfall-Botschafter Urs Freuler: 078 867 48 44

Stadt Rapperswil-Jona: Bauverwaltung, Peter Lanz: 055 225 70 23

Der Medientext mit Bild und weitere Infos sind unter http://www.igsu.ch elektronisch abrufbar. Weitere Infos unter http://www.igsu.ch/de/news.html

Legende zum Bild:
Ein Team von rund 8 schweizerischen Abfall-Botschaftern ist bis Ende Juli in Rapperswil unterwegs. Sie klären Unterwegs-Geniesser und Abfallsünder auf, die Zigaretten, Zeitungen, Take-away-Verpackungen usw. achtlos wegwerfen.

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