Bernerinnen und Berner bekennen sich zu einer sauberen Stadt


Bern, 21. August 2013 - Bernerinnen und Berner wollen eine saubere Stadt. In einer Aktion der IG saubere Umwelt (IGSU) setzten sie am 21. August auf dem Bahnhofplatz Bern ein Zeichen gegen Littering. Gleichzeitig sensibilisierten IGSU-Botschafter in der ganzen Stadt Passantinnen und Passanten für die Problematik.

«Mir wurde beigebracht, Abfall in einen Kübel und nicht auf den Boden zu werfen. Dies erwarte ich auch von meinen Mitmenschen», hält die Passantin Barbara Frei fest, die seit ihrer Kindheit in Bern wohnt. Mit dieser Einstellung ist sie nicht allein: Mehrere hundert Personen haben sich am 21. August auf dem Bahnhofplatz Bern zu einer sauberen Stadt Bern bekannt und dies mit ihrer Unterschrift auf einem grossen Plakat bekräftigt. Unter Ihnen die Berner Gemeinderätin Ursula Wyss sowie die Nationalräte Jacques Bourgeois, Marianne Streiff und Alec von Graffenried. Die im Rahmen der Aktion geführten Gespräche zeigten, dass das Thema Littering bewegt. Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich durch herumliegenden Abfall gestört und in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Sie verurteilen das Fehlverhalten einer kleinen Minderheit, die ihren Abfall achtlos wegwirft oder liegenlässt, und verlangen von allen einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt – in der Stadt, wie auch auf dem Land.

 

Alle müssen ihren Teil beitragen

Littering nimmt vor allem in den Sommermonaten zu, da sich die Bevölkerung dann vermehrt draussen aufhält. Dies bestätigt Nora Steimer, Geschäftsführerin der IGSU: «Eine Ursache für Littering ist der zunehmende Unterwegskonsum.» Ihre Organisation setzt daher auch auf direkte Gespräche mit Passantinnen und Passanten, um diese für die Problematik zu sensibilisieren. «Wir wollen das Bewusstsein dafür schaffen, dass es auf das Verhalten jedes einzelnen ankommt, und die Bevölkerung zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt motivieren.» Die Aktion bleibt nicht auf Bern beschränkt, sondern wird in den nächsten Wochen auch in anderen Schweizer Städten durchgeführt. Unterstützung erhält die IGSU von Seiten der Wirtschaft, die ihren Teil zur Litteringbekämpfung beiträgt – darunter auch Coca-Cola HBC Schweiz AG und McDonald’s Schweiz. «Seit vielen Jahren engagieren wir uns mit freiwilligen Aufräumtouren rund um unsere Restaurants für saubere Strasse und Plätze», erklärt Heinz Hänni, Umweltmanager McDonald’s Schweiz. «Die neue Plakataktion der IGSU überzeugt uns, weil sie auf Dialog setzt und die Eigenverantwortung jedes einzelnen thematisiert.»

Die Aktion steht im Zusammenhang mit dem Clean-Up-Day vom 21. September 2013, an dem schweizweit rund 125 Gemeinden, Organisationen und Schulen herumliegenden Abfall zusammensammeln und korrekt entsorgen.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)

Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Zur Trägerschaft der IGSU zählen Recyclingorganisationen und privatwirtschaftliche Unternehmen, die besonders vom Littering- Problem betroffen sind. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

Nähere Informationen zum nationalen Clean-Up-Day finden sich unter www.clean-up-day.ch

 

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Bildlegende: Die Bernerinnen und Berner wollen eine saubere Stadt. Unter ihnen: Ursula Wyss, Gemeinderätin Stadt Bern/SP (2.v.r.); Jacques Bourgeois, Direktor Schweiz. Bauernverband (SBV) und Nationalrat FR/FDP (6.v.r.); Alec von Graffenried, Nationalrat BE/Grüne (3.v.r.); Nora Steimer, Geschäftsführerin IGSU (4.v.r.)

 

Medienkontakt:

Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, +41 43 500 19 99, +41 76 406 13 86


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