IGSU-Botschafter am Knabenschiessen

Einsatz für mehr Sauberkeit

Die Schützengesellschaft der Stadt Zürich hat die Abfallsituation am Knabenschiessen in den letzten Jahren mit zahlreichen Massnahmen stetig verbessert. Neu sind im Rahmen des nationalen Clean-Up-Days dieses Jahr erstmals auch die Botschafter-Teams der Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) unterwegs und sorgen dafür, dass es am grössten Zürcher Volksfest möglichst sauber bleibt.

Wo gefeiert, gegessen und getrunken wird, entsteht Abfall – auch am Zürcher Knabenschiessen. Rund 36 Tonnen Abfall wurden am letzten Fest gesammelt und auch dieses Jahr werden riesige Mengen an Müll erwartet. Um diese zu bewältigen, setzt die Schützengesellschaft der Stadt Zürich auf ein ausgeklügeltes Abfallkonzept.  Zusätzlich spannt sie in diesem Jahr erstmals mit der IGSU zusammen: Am Volksfest werden Botschafter des Schweizer Kompetenzzentrums gegen Littering unterwegs sein und die Besucherinnen und Besucher ermuntern, ihren Abfall korrekt zu entsorgen.

Die IGSU-Botschafter sind jährlich in rund 40 Schweizer Städten und Gemeinden mit ihren weissen Recyclingmobilen unterwegs. Dass sie nun auch am Knabenschiessen halt machen, freut den Platzmeister Clemens Ruckstuhl: «Die Sensibilisierung der Besucherinnen und Besucher ist sehr wichtig. Denn letztlich fühlen sich alle wohler, wenn es am Knabenschiessen sauber ist.»

Sensibilisierung auf freundliche Art

Mit ihrer Sensibilisierungsarbeit packen die Botschafter das Littering-Problem an der Wurzel. «Wenn jemand etwas auf den Boden wirft, dann findet das leider schnell Nachahmer», sagt Ruckstuhl. Indem die Botschafter die Besucherinnen und Besucher auf charmante Art und Weise zum korrekten Entsorgen aufrufen, helfen sie mit, dass gar nicht erst etwas auf dem Boden landet, das zum Nachahmen animieren könnte.

Neben den IGSU-Botschaftern setzt die Schützengesellschaft auf die bewährten Massnahmen für Sauberkeit auf dem Festgelände. So können die Besucher an 110 gut markierten Abfallinseln PET, Aluminium und Abfall getrennt voneinander entsorgen. Weiter werden alle Standbetreiber, die Esswaren und Getränke verkaufen, aufgefordert, in unmittelbarer Nähe geeignete Sammelbehälter für ihr Sortiment aufzustellen. Und schliesslich sind alle Mehrwegbecher mit einem Pfand von zwei Franken belegt, um die Abfallmenge auf das Minimum zu reduzieren. 

Einsatz im Rahmen des nationalen Clean-Up-Days

Der Einsatz der Botschafter findet im Rahmen des Clean-Up-Days der IGSU statt, der dieses Jahr auf das Knabenschiessen-Wochenende fällt. An diesem nationalen Aufräum-Tag befreien  Freiwillige aus der ganzen Schweiz öffentliche Plätze, Wiesen, Wälder und Strassen von Abfall und setzen damit gemeinsam ein Zeichen gegen Littering. «Die Zusammenarbeit der Schützengesellschaft und der IGSU ist für beide Seiten gewinnbringend», sagt Nora Steimer, Geschäftsleiterin der IGSU. «Einerseits wird die Abfallsituation am Volksfest weiter verbessert, andererseits erreichen wir am Clean-Up-Day noch mehr Menschen, die wir auf die Littering-Problematik aufmerksam machen können.»

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)

Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Neben den schweizweiten Sensibilisierungsmassnahmen durch Botschafter-Teams in öffentlichen Räumen und in Schulen organisiert die IGSU am Freitag, 12. und Samstag, 13. September 2014 einen schweizweiten Clean-Up-Day, um gemeinsam mit der Bevölkerung ein starkes, nachhaltiges Zeichen gegen Littering und für eine saubere Schweiz zu setzen (weitere Informationen unter: www.clean-up-day.ch). Des Weiteren berät die IGSU Gemeinden und Schulen in der Entsorgungsthematik, bietet über ihre Webseite kostenlose Anti-Littering-Plakate an (www.igsu.ch) und betreibt eine Online-Toolbox, die interessierten Organisationen praxisnahe Tipps zur Lösung von Littering-Problemen gibt.

Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, Swiss Cigarette, 20Minuten, Blick am Abend, McDonald’s, Migros, Coop sowie International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt:

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Stefan Bachmann, Kommunikation Schützengesellschaft der Stadt Zürich, 044 361 01 89, 076 426 83 84
  • Clemens Ruckstuhl, Platzmeister Knabenschiessen, 044 710 55 04, 079 667 83 10

 

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