Mit Pauken und Politikern für ein sauberes Bern


Auf dem Bärenplatz forderten die IGSU-Botschafter heute die Berner Bevölkerung auf, sich bei der Plakat-Aktion gegen Littering zu bekennen. Unterstützt wurden sie dabei von zahlreichen Politikern, darunter die Berner Nationalrätin Marianne Streiff.

Wer die letzten warmen Tage im Freien geniessen will, stösst früher oder später auf herumliegenden Abfall. Ob unter der Parkbank, auf dem Spielplatz oder an der Uferpromenade: Wo draussen gegessen, getrunken und gelesen wird, wird auch vermehrt gelittert. Weggeworfene Take-Away-Verpackungen, Getränke-Behälter und Zigarettenstummel dämpfen die wertvollen Spätsommertage. Um die Bernerinnen und Berner auf die Littering-Problematik aufmerksam zu machen, fand heute auf dem Berner Bärenplatz eine Plakat-Aktion statt. Dabei konnten sich Passantinnen und Passanten auf einem weissen Plakat der IGSU gegen Littering bekennen. Bereits den ganzen Sommer über wurden in mehreren Städten Plakate mit Unterschriften, Gedichten und Comics gefüllt.

Prominente Unterstützung
Unterstützt wurden die IGSU-Botschafter dabei vom Berner Gemeinderat Michael Aebersold, der Nationalrätin Marianne Streiff sowie Anne Bernasconi vom Bundesamt für Umwelt und Alex Bukowiecki von der Kommunalen Infrastruktur. Auch der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried nutzte die Gelegenheit, sich selbst auf dem Plakat gegen Littering zu bekennen und mit Passantinnen und Passanten über das Thema zu diskutieren. «Alle sind gegen Littering, und doch wird immer wieder achtlos Abfall liegen gelassen», stellt Alec von Graffenried fest. «Bern will eine belebte, nachhaltige, gesunde und vorbildliche Stadt sein. Abfall auf den Strassen und in den Parks zerstört diese Bestrebungen. Deshalb ist es wichtig, dass wir Littering immer wieder thematisieren.»

Die Plakat-Aktion wird unterstützt von JTI (Japan Tobacco International). Das Unternehmen wurde am Anlass in Bern von Andrea Hausmann vertreten.

Sensibilisierung in Städten, Gemeinden und an Schulen
Die Botschafter-Teams der IGSU waren im Laufe des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen. Von Lausanne über Luzern bis nach Lugano informierten sie über Littering und Recycling und sprachen Spaziergängerinnen und Parkbesucher direkt an, um diese mit viel Charme und Humor zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle zu ermuntern. Die IGSU-Botschafter sind auch an Schulen aktiv und erklären Schülerinnen und Schülern den korrekten Umgang mit Abfällen und den verschiedenen Wertstoffen. Dabei kommen auch interaktive Unterlagen zum Einsatz, die bei der IGSU kostenlos angefordert werden können.

Breitgefächertes Engagement gegen Littering
Neben den Botschafter-Einsätzen organisiert die IGSU weitere Massnahmen gegen Littering. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, der Organisation Kommunale Infrastruktur OKI und der Stiftung Pusch führt die IGSU auch den nationalen Clean-Up-Day durch, der dieses Jahr am 8. und 9. September 2017 stattfindet. Ausserdem betreibt die IGSU eine Online-Toolbox mit Hilfsmitteln zur Lösung von Littering-Problemen und vergibt seit Mai 2017 das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering engagieren.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Blick am Abend, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78

 

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