Saubere Chilbi dank Charme-Offensive


Als grösstes Zürcher Volksfest lockte das Knabenschiessen in den vergangenen Tagen rund 850'000 Besucherinnen und Besucher an. Das Festgelände im Albisgütli sauber zu halten ist eine der grossen Herausforderungen für die Veranstalter. Unterstützt wurden sie dabei auch dieses Jahr von den IGSU-Botschaftern, die im Rahmen des IGSU Clean-Up-Days 2017 mit Fest-Besucherinnen und -Besuchern über Littering und Recycling sprachen.

Doppelt so viele Menschen wie die Stadt Zürich Einwohner besitzt pilgerten in den vergangenen drei Tagen ins Albisgütli. Das Knabenschiessen lockte unter anderem mit Schiess- und Chilbibetrieb, Gottesdienst in der Scooterbahn und einem Umzug mit dem Schützenkönig. Damit das Fest trotz Menschenmengen jeweils sauber über die Bühne geht, arbeitet die Schützengesellschaft Zürich jährlich daran, die Abfallsituation auf dem Festgelände zu optimieren und erhält dabei Unterstützung von den Botschaftern der IG saubere Umwelt (IGSU). Sie ermunterten auch dieses Jahr Passantinnen und Passanten auf charmante Art und Weise, ihren Abfall korrekt zu entsorgen. Für Platzmeister Heinz Büttler wurden die IGSU-Botschafter unverzichtbar: «Wir legen grossen Wert auf einen sauberen Festplatz. Zusammen mit Schaustellern und Marktfahrern wollen wir unseren Festbesuchern mit gutem Beispiel vorangehen. Die Aktionen der IGSU unterstützen unsere Anstrengungen in einer sehr anschaulichen und äussert wirksamen Weise. Gemeinsamen stehen wir für eine saubere Sache ein. Wir sind sehr dankbar für ihr unermüdliches Engagement.» 

Abfallinseln und Bekenner-Plakate
Um den Fest-Besucherinnen und -Besuchern ein Bekenntnis gegen Littering abzuringen, stellten die IGSU-Botschafter an der Uetlibergstrasse zwei weisse Plakate zur Verfügung, worauf sich Passantinnen und Passanten mit einer Unterschrift, einer Zeichnung oder einem Spruch zu einer sauberen Stadt bekennen konnten. Bereits in den vergangenen Jahren wurden in mehreren Städten Plakate mit Unterschriften, Gedichten und Comics gefüllt. 
 

Neben den IGSU-Botschaftern setzt die Schützengesellschaft auf weitere bewährte Massnahmen für Sauberkeit auf dem Festgelände. So können die Besucher an 110 gut markierten Abfallinseln PET, Aluminium und Abfall getrennt voneinander entsorgen. Weiter werden alle Standbetreiber, die Esswaren und Getränke verkaufen, aufgefordert, in unmittelbarer Nähe geeignete Sammelbehälter für ihr Sortiment aufzustellen. Zudem sind alle Mehrwegbecher mit einem Pfand von zwei Franken belegt, um die Abfallmenge auf das Minimum zu reduzieren.

Sensibilisierung in Städten, Gemeinden und an Schulen
Die Botschafter-Teams der IGSU sind seit zehn Jahren jeweils während des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen. Von Lausanne über Luzern bis nach Lugano informieren sie über Littering und Recycling und sprechen Spaziergängerinnen und Parkbesucher direkt an, um diese mit viel Charme und Humor zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle zu ermuntern. Die IGSU-Botschafter sind auch an Schulen aktiv und erklären Schülerinnen und Schülern den korrekten Umgang mit Abfällen und den verschiedenen Wertstoffen. Dabei kommen auch interaktive Unterlagen zum Einsatz, die bei der IGSU kostenlos angefordert werden können. 

Breitgefächertes Engagement gegen Littering
Neben den Botschafter-Einsätzen organisiert die IGSU weitere Massnahmen gegen Littering. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, der Organisation Kommunale Infrastruktur OKI und der Stiftung Pusch führt die IGSU auch den nationalen Clean-Up-Day durch, der dieses Jahr am 8. und 9. September 2017 stattfand. Ausserdem betreibt die IGSU eine Online-Toolbox mit Hilfsmitteln zur Lösung von Littering-Problemen und vergibt seit Mai 2017 das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering engagieren.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) 
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Blick am Abend, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt 

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Stefan Bachmann, Kommunikation Schützengesellschaft der Stadt Zürich, 044 361 01 89, 076 426 83 84
  • Herr Heinz Büttler, Platzmeister Knabenschiessen, Telefon 079 928 70 72

 

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