Rapperswiler stören sich an Littering – IGSU-Botschafter klären auf


Rund 65 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner von Rapperswil-Jona fühlen sich von Littering gestört, das ergab eine Umfrage der IG saubere Umwelt (IGSU). Wie viele andere Schweizer Städte und Gemeinden hat Rapperswil-Jona besonders im Sommer mit Littering zu kämpfen. Deshalb touren die IGSU-Botschafter-Teams auch dieses Jahr durch alle Landesteile und ermuntern Passantinnen und Passanten auf sympathische Art und Weise zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle. Rapperswil-Jona besuchen sie vom 22. bis 24. Juni. 

Wer die warmen Tage im Freien geniessen will, stösst früher oder später auf herumliegenden Abfall. Ob unter der Parkbank, auf dem Spielplatz oder an der Uferpromenade: Sobald wieder draussen gegessen, getrunken und gelesen wird, wird auch vermehrt gelittert. Weggeworfene Take-Away-Verpackungen, Getränke-Behälter und Zigarettenstummel dämpfen die Sommerstimmung. Deshalb sind die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) auch dieses Jahr wieder im Einsatz. Vom 22. bis 24. Juni sind sie in Rapperswil-Jona unterwegs. Sie sind unter anderem am See, auf der Halbinsel, beim Kinderzoo, beim Bahnhof und in der Altstadt anzutreffen und machen dort Passantinnen und Passanten in persönlichen Gesprächen auf die Littering-Problematik aufmerksam.

Für Peter Lanz, Umweltbeauftragter der Stadt Rapperswil-Jona, ist das IGSU-Angebot hochwillkommen: «Die IGSU-Botschafter-Teams sind für Rapperswil-Jona jedes Jahr eine Bereicherung. Die persönlichen Sensibilisierungsaktivitäten sind ein wirksamer Weg gegen das Littering sowie zur Steigerung der Wertschätzung des öffentlichen Raums. Durch ihr lockeres, sympathisches Auftreten kommen die IGSU-Botschafter-Teams gerade bei Jugendlichen sehr gut an.» Dass die Anti-Littering-Massnahmen in Rapperswil-Jona Früchte tragen, zeigt die aktuelle Littering-Umfrage der IGSU bei der hiesigen Bevölkerung: Im Durchschnitt fanden die Befragten, dass das in Rapperswil-Jona «eher wenig bis wenig» gelittert wird. Dennoch fühlen sich rund 65 Prozent «eher stark bis stark» von Littering gestört. Die Anti-Littering-Massnahmen sollten deshalb unbedingt weitergeführt werden.

Sensibilisierung in Städten, Gemeinden und an Schulen
Die Botschafter-Teams der IGSU sind im Laufe des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen. Von Basel über Bellinzona und Lausanne bis nach Chur informieren sie über Littering und Recycling und sprechen Spaziergängerinnen und Parkbesucher direkt an, um diese mit viel Charme und Humor zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle zu ermuntern. Die IGSU-Botschafter sind auch an Schulen aktiv und erklären Schülerinnen und Schülern den korrekten Umgang mit Abfällen und den verschiedenen Wertstoffen. Dabei kommen auch interaktive Unterlagen zum Einsatz, die bei der IGSU kostenlos angefordert werden können.

Breitgefächertes Engagement gegen Littering
Neben den Botschafter-Einsätzen organisiert die IGSU weitere Massnahmen gegen Littering. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, der Organisation Kommunale Infrastruktur OKI und der Stiftung Pusch führt die IGSU auch den nationalen Clean-Up-Day durch, der dieses Jahr am 8. und 9. September 2017 stattfindet. Ausserdem betreibt die IGSU eine Online-Toolbox mit Hilfsmitteln zur Lösung von Littering-Problemen und vergibt seit Mai 2017 das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering engagieren.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Blick am Abend, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

 

Medienkontakt

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78
  • Corsin Tuor, Leiter Werkdienst Rapperswil-Jona, Telefon 055 225 74 58

 

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