Fokus Abfall: Fribourg setzt auf die IGSU-Botschafter


In Freiburg dreht sich momentan alles um Abfall und nachhaltigen Konsum. Neben verschiedenen Aktionen zum Thema Littering steht auch ein Besuch der Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) auf dem Plan. Seit heute ziehen sie mit ihren Recyclingmobilen durch die Stadt und ermuntern Passantinnen und Passanten zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle.

Eine Umfrage der IGSU von 2017 zeigt, dass die Einwohnerinnen und Einwohner von Freiburg im Durschnitt «mittel» bis «eher wenig» Littering wahrnehmen. Trotzdem stören sich über 69 Prozent der Bevölkerung an herumliegendem Abfall. Deshalb sensibilisiert die Stadt momentan mit verschiedenen Anlässen für die Littering-Problematik: Neben der Möglichkeit, das Reinigungs-Personal zu begleiten, der Ausstellung RessourCITY und einer Aufräum-Aktion am nationalen IGSU Clean-Up-Day sind auch die IGSU-Botschafter-Teams in Freiburg unterwegs. Mit ihren Recyclingmobilen ziehen sie durch den öffentlichen Raum und führen Pausenaktionen an den Schulen durch. Isabelle Baeriswyl vom Sektor «Energie und Nachhaltige Entwicklung» freut sich, die IGSU-Botschafter erneut in Freiburg begrüssen zu düfen: «Die Präsenz der Botschafter am nationalen Clean-Up-Day sowei in den Strassen und Schulen der Stadt Freiburg unterstützt unsere Bemühungen zur Sensibilisierung der Bevölkerung zum Littering-Thema und ist daher sehr wilkommen».

Sensibilisierung in Städten, Gemeinden und an Schulen
Die IGSU-Botschafter-Teams sind im Laufe des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen. Von Ascona über Sion und Neuchâtel bis nach St.Gallen informieren sie über Littering und Recycling und sprechen Spaziergängerinnen und Parkbesucher direkt an, um diese zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle zu ermuntern. Die IGSU-Botschafter sind auch an Schulen aktiv und erklären Schülerinnen und Schülern den korrekten Umgang mit Abfällen und den verschiedenen Wertstoffen. Dabei kommen interaktive Unterlagen zum Einsatz, die bei der IGSU kostenlos angefordert werden können.

Vom Clean-Up-Day bis zum No-Littering-Label
Neben den Botschafter-Einsätzen und Schulworkshops organisiert die IGSU weitere Massnahmen gegen Littering. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, der Organisation Kommunale Infrastruktur OKI und der Stiftung Pusch führt die IGSU auch den nationalen Clean-Up-Day durch, der dieses Jahr am 14. und 15. September 2018 stattfindet. Ausserdem berät die IGSU Gemeinden und Schulen, betreibt eine Online-Toolbox mit Hilfsmitteln zur Lösung von Littering-Problemen und vergibt das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich aktiv gegen Littering engagieren.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Blick am Abend, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

  

 

Medienkontakt

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78
  • Isabelle Baeriswyl, Baudirektion, Sektor Energie und Nachhaltige Entwicklung, Telefon 026 351 75 68, 079 309 98 69

 

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