Gegen Littering auf der Passstrasse: IGSU sensibilisiert Reisende


Littering kennt keine Grenzen und macht auch vor Orten auf über 2000 Metern nicht Halt. Deshalb stationieren sich die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) dieses Jahr auch auf dem Gotthard- und dem San-Bernardino-Pass, wo sie Reisende dazu ermuntern, ihre Abfälle korrekt zu entsorgen.

Wer sich nicht durch die Nadelöhre am Gotthard oder am San Bernardino zwängen möchte, nimmt den Weg über den Pass. Viele Reisende gönnen sich auf der Passhöhe eine Pause und packen ihr Picknick aus. Damit die Essens- und Getränkeverpackungen danach nicht liegenbleiben, sensibilisieren Deutschschweizer und Tessiner Botschafter-Teams der IGSU dieses Jahr erstmals auch auf Passhöhen für die Littering-Problematik. Am 31. Juli haben sie mit Reisenden auf dem San Bernardino über Littering und Recycling gesprochen, heute ziehen sie mit ihren Recyclingmobilen über den Gotthard-Pass. «In dieser Höhe ist die Natur noch fast unberührt und hat eine atemberaubende Ausstrahlung auf Einheimische und Touristen», schwärmt Nora Steimer, Geschäftsleiterin der IGSU. «Leere Getränkedosen und Zigarettenstummel haben da nichts verloren.»

Sensibilisierung in Städten, Gemeinden und an Schulen
Die IGSU-Botschafter-Teams sind im Laufe des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen. Von Ascona über Sion und Neuchâtel bis nach St.Gallen informieren sie über Littering und Recycling und sprechen Spaziergängerinnen und Parkbesucher direkt an, um diese zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle zu ermuntern. Die IGSU-Botschafter sind auch an Schulen aktiv und erklären Schülerinnen und Schülern den korrekten Umgang mit Abfällen und den verschiedenen Wertstoffen. Dabei kommen interaktive Unterlagen zum Einsatz, die bei der IGSU kostenlos angefordert werden können.

Vom Clean-Up-Day bis zum No-Littering-Label
Neben den Botschafter-Einsätzen und Schulworkshops organisiert die IGSU weitere Massnahmen gegen Littering. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, der Organisation Kommunale Infrastruktur OKI und der Stiftung Pusch führt die IGSU auch den nationalen Clean-Up-Day durch, der dieses Jahr am 14. und 15. September 2018 stattfindet. Ausserdem berät die IGSU Gemeinden und Schulen, betreibt eine Online-Toolbox mit Hilfsmitteln zur Lösung von Littering-Problemen und vergibt das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich aktiv gegen Littering engagieren. Winterthur war eine der ersten Städte, die das Label erhalten haben.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) 
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Blick am Abend, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.


Medienkontakt

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78


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