IGSU-Botschafter machen Halt in Chur


Littering ist kein Kavaliersdelikt. Unter diesem Motto ziehen die IGSU-Botschafter-Teams dieses Jahr durch die Schweiz und klären über Littering und Recycling auf. Bis am 25. August sind sie mit ihren Recyclingmobilen in Chur unterwegs und ermuntern Passantinnen und Passanten zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle.

Eine Umfrage der IGSU von 2017 zeigt, dass die Churerinnen und Churer in der Stadt im Durchschnitt «eher wenig» bis «wenig» Littering wahrnehmen und sich die Situation gegenüber dem Vorjahr sogar leicht verbessert hat. Dennoch fühlt sich noch immer ein grosser Teil der Churer Bevölkerung von Littering gestört. Deshalb sind die IGSU-Botschafter seit heute in Chur anzutreffen, wo sie bis am 25. August Passantinnen und Passanten mit viel Charme und Humor dazu ermuntern, ihre Abfälle korrekt zu entsorgen. Reto Gruber, Leiter Werkbetrieb der Stadt Chur, freut sich, die IGSU-Botschafter erneut in Chur begrüssen zu dürfen: «In Chur fällt vor allem im Ausgangsviertel, an Grossanlässen, bei warmem Wetter und nach Schul- und Lehrabschlüssen Littering an. Deshalb setzt die Projektgruppe Littering einerseits auf ereignisorientierte Reinigung, andererseits auf Sensibilisierung. Die IGSU-Botschafter verstehen es, Jung und Alt dazu zu motivieren, ihr Abfallverhalten zu überdenken.»

Sensibilisierung in Städten, Gemeinden und an Schulen
Die IGSU-Botschafter-Teams sind im Laufe des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen. Von Ascona über Sion und Neuchâtel bis nach St.Gallen informieren sie über Littering und Recycling und sprechen Spaziergängerinnen und Parkbesucher direkt an, um diese zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle zu ermuntern. Die IGSU-Botschafter sind auch an Schulen aktiv und erklären Schülerinnen und Schülern den korrekten Umgang mit Abfällen und den verschiedenen Wertstoffen. Dabei kommen interaktive Unterlagen zum Einsatz, die bei der IGSU kostenlos angefordert werden können.

Vom Clean-Up-Day bis zum No-Littering-Label
Neben den Botschafter-Einsätzen und Schulworkshops organisiert die IGSU weitere Massnahmen gegen Littering. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, der Organisation Kommunale Infrastruktur OKI und der Stiftung Pusch führt die IGSU auch den nationalen Clean-Up-Day durch, der dieses Jahr am 14. und 15. September 2018 stattfindet. Ausserdem berät die IGSU Gemeinden und Schulen, betreibt eine Online-Toolbox mit Hilfsmitteln zur Lösung von Littering-Problemen und vergibt das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich aktiv gegen Littering engagieren. Winterthur war eine der ersten Städte, die das Label erhalten haben.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Blick am Abend, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78
  • Reto Gruber, Leiter Werkbetrieb der Stadt Chur, Telefon 081 254 47 45

 

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