IGSU-Botschafter besuchen Baden


Über 82 Prozent der Badenerinnen und Badener stören sich an herumliegendem Abfall. Um die Stadt von Littering zu befreien und die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren, ermuntern die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) auch dieses Jahr wieder Passantinnen und Passanten zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle. Heute und morgen ziehen sie mit ihrem Recyclingmobil durch Baden.

 Die IGSU-Botschafter-Teams ziehen momentan durch Baden: Am Bahnhofplatz, an der Bahnhofstrasse, am Schlossbergplatz, in der Altstadt und an der Limmatpromenade sprechen sie mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling. Mit viel Charme und Humor ermunterten sie diese zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle. Matthias Messerli, Betriebsleiter Werkhof Baden, freut sich über den Besuch der IGSU-Botschafter-Teams: «Unsere Mitarbeiter spüren nach dem Einsatz der Botschafter, dass die Bevölkerung wieder stärker auf die Littering-Problematik sensibilisiert ist. Es wird weniger Abfall achtlos auf die Strasse geworfen.»

Littering-Situation hat sich verbessert
Eine Umfrage der IGSU von 2017 zeigt, dass die Badenerinnen und Badener in der Stadt im Durchschnitt «eher wenig» bis «wenig» Littering wahrnehmen und sich die Situation gegenüber dem Vorjahr sogar leicht verbessert hat. Dennoch fühlt sich noch immer ein grosser Teil der Badener Bevölkerung von Littering stark gestört. Um die Littering-Situation weiter zu verbessern, sind die IGSU-Botschafter-Teams noch bis morgen, 26. Mai in Baden unterwegs.

Sensibilisierung in Städten, Gemeinden und an Schulen
Die IGSU-Botschafter-Teams sind im Laufe des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen. Von Ascona über Sion und Neuchâtel bis nach St.Gallen informieren sie über Littering und Recycling und sprechen Spaziergängerinnen und Parkbesucher direkt an, um diese zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle zu ermuntern. Die IGSU-Botschafter sind auch an Schulen aktiv und erklären Schülerinnen und Schülern den korrekten Umgang mit Abfällen und den verschiedenen Wertstoffen. Dabei kommen interaktive Unterlagen zum Einsatz, die bei der IGSU kostenlos angefordert werden können. 

Vom Clean-Up-Day bis zum No-Littering-Label
Neben den Botschafter-Einsätzen und Schulworkshops organisiert die IGSU weitere Massnahmen gegen Littering. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, der Organisation Kommunale Infrastruktur OKI und der Stiftung Pusch führt die IGSU auch den nationalen Clean-Up-Day durch, der dieses Jahr am 14. und 15. September 2018 stattfindet. Ausserdem berät die IGSU Gemeinden und Schulen, betreibt eine Online-Toolbox mit Hilfsmitteln zur Lösung von Littering-Problemen und vergibt das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich aktiv gegen Littering engagieren.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) 
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Blick am Abend, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78
  • Matthias Messerli, Betriebsleiter Werkhof Baden, Telefon 056 200 91 50

 

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