Mit Comics für eine sauberere Stadt: Luzerner setzen Zeichen


Luzern hat genug von herumliegendem Abfall und hat dies heute auf dem Schwanenplatz deutlich gemacht: An einer Plakat-Aktion der IG saubere Umwelt (IGSU) bekannten sich heute Luzernerinnen und Luzerner sowie FDP-Fraktionschefin Sonja Döbeli Stirnemann gegen Littering. Mit Unterschriften, Sprüchen und Zeichnungen drückten sie ihren Missmut gegenüber Abfallsündern aus und sicherten ihre Mithilfe im Kampf gegen Littering zu.

Littering ist kein Kavaliersdelikt. Unter diesem Motto touren die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt dieses Jahr durch die Schweiz. Heute haben sie auf dem Luzerner Schwanenplatz Passantinnen und Passanten aufgefordert, sich gegen Littering zu bekennen und ihre Meinung dazu auf weissen Plakaten kundzutun. Unterstützt wurden sie dabei von Sonja Döbeli Stirnemann, Fraktionschefin der FDP im Grossstadtrat von Luzern, und Andrea Hausmann von JTI (Japan Tobacco International). Bereits in den vergangenen Jahren wurden in mehreren Städten Plakate mit Unterschriften, Gedichten und Comics gefüllt. IGSU-Geschäftsleiterin Nora Steimer zeigte sich auch heute erfreut über die gelungene Aktion: «Die Luzernerinnen und Luzerner sind bekannt dafür, ihrer Stadt Sorge zu tragen. Querschlägern geben sie keine Chance.» Die Plakat-Aktion wird unterstützt von JTI. Die IGSU-Botschafter-Teams sind noch bis am 1. September in Luzern unterwegs und sensibilisieren Passantinnen und Passanten für die Littering-Problematik – zwar ohne Plakate, aber mit gewohnt viel Charme und Humor.

Sensibilisierung in Städten, Gemeinden und an Schulen
Die IGSU-Botschafter-Teams sind im Laufe des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen. Von Ascona über Sion und Neuchâtel bis nach Romanshorn informieren sie über Littering und Recycling und sprechen Spaziergängerinnen und Parkbesucher direkt an, um diese zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle zu ermuntern. Die IGSU-Botschafter sind auch an Schulen aktiv und erklären Schülerinnen und Schülern den korrekten Umgang mit Abfällen und den verschiedenen Wertstoffen. Dabei kommen interaktive Unterlagen zum Einsatz, die bei der IGSU kostenlos angefordert werden können.

Vom Clean-Up-Day bis zum No-Littering-Label
Neben den Botschafter-Einsätzen und Schulworkshops organisiert die IGSU weitere Massnahmen gegen Littering. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, der Organisation Kommunale Infrastruktur OKI und der Stiftung Pusch führt die IGSU auch den nationalen Clean-Up-Day durch, der dieses Jahr am 14. und 15. September 2018 stattfindet. Ausserdem betreibt die IGSU eine Online-Toolbox mit Hilfsmitteln zur Lösung von Littering-Problemen, vergibt das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich aktiv gegen Littering engagieren, und unterstützt sie bei Raumpatenschafts-Projekten.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) 
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Blick am Abend, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78

 

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