Zürcher Street Food Festival: So wird Littering vermieden


Das Street Food Festival 2019 lockt seit über zwei Wochen Gassengourmets und Geniesser nach Zürich. Damit die Verpackungen von Ceviche, Dumplings, Fisch & Chips und Co. nicht auf dem Boden landen, mischten sich dieses Jahr erstmals Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) unter die Festival-Besucherinnen und -Besucher, um diese zum korrekten Entsorgen ihres Abfalls zu ermuntern.

Damit die gute Stimmung am Zürcher Street Food Festival nicht durch Abfall-Berge getrübt wird, sind am vergangenen Wochenende IGSU-Botschafter-Teams mit ihren Recyclingmobilen über das Festival-Gelände gezogen. Sie haben die Besucherinnen und Besucher für das Littering-Problem sensibilisiert und mit ihnen über Recycling gesprochen. «In einer sauberen Umgebung schmeckt auch gutes Essen besser. Dafür sind unsere Reinigungsteams unermüdlich im Einsatz, was von unseren Gästen sehr geschätzt wird», so Vania Kukleta, Mitorganisatorin des Street Food Festivals. «Da die Logistik von Grossveranstaltungen auch im Bereich der Sauberkeit jedes Mal eine grosse Herausforderung darstellt, war die Zusammenarbeit mit der IGSU für uns spannend und lehrreich.»

Littering stört und ist teuer
Littering stört nicht nur, es schränkt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ein, hat negative Einflüsse auf das Image einer Stadt oder Gemeinde und kostet schweizweit rund 200 Millionen Franken im Jahr. Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, ziehen IGSU-Botschafter-Teams seit 13 Jahren durch die Schweiz und informieren in über 50 Städten und Gemeinden über Littering und Recycling. Um auch Schülerinnen und Schüler für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, führen die IGSU-Botschafter-Teams zudem Workshops und Pausenaktionen an Schulen durch.

Vielversprechender Massnahmen-Mix
Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September 2019 stattfindet. Ebenfalls bewährt hat sich eine Massnahme, die im Mai Jubiläum feiert: Das No-Littering-Label kennzeichnet seit Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering einsetzen. Es bestärkt die Institutionen in ihrem Engagement, motiviert sie zum Ausbau ihrer Massnahmen und macht ihr Engagement in der Öffentlichkeit bekannt. Rund 90 Städte, Gemeinden und Schulen wurden mittlerweile mit dem No-Littering-Label gekennzeichnet.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) 
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt 

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86

 

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