Plakate und Botschafter sorgen in Uster für einen sauberen Sommer


Eine Hitzewelle hat oftmals eine "Litteringwelle" zur Folge: Unter der brütenden Sonne scheint der Gang zum Abfallkübel oftmals zu weit, der Abfall bleibt liegen. Damit der Sommer in Uster trotzdem sauber verläuft, setzt die Stadt erneut auf Anti-Littering-Plakate und Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU).

«Wieso wirfst Du Deinen Müll auf die Strasse?», heisst es auf Plakaten, die vergangenes Jahr erstmals in Uster zum Einsatz kamen. Es folgen Antwortmöglichkeiten wie «Weil mir die Umwelt egal ist» oder «Weil Mami hinter mir herputzt». Nachdem die humorvollen und provokativen Plakate der IGSU bei der Bevölkerung gut angekommen sind und erfolgreich für die Littering-Problematik sensibilisiert haben, sind sie nun erneut in Uster anzutreffen. Begleitet wird die Kampagne von den IGSU-Botschafter-Teams, die bis am Samstag, 13. Juli durch Uster ziehen. Unter anderem in der Innenstadt und am Ufer des Greifensees ermuntern sie Passantinnen und Passanten, ihre Abfälle korrekt zu entsorgen.

Littering stört und ist teuer
Littering stört nicht nur, es schränkt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ein, hat negative Einflüsse auf das Image einer Stadt oder Gemeinde und kostet schweizweit rund 200 Millionen Franken im Jahr. Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, ziehen IGSU-Botschafter-Teams seit 13 Jahren durch die Schweiz und informieren in über 50 Städten und Gemeinden über Littering und Recycling. Um auch Schülerinnen und Schüler für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, führen die IGSU-Botschafter-Teams zudem Workshops und Pausenaktionen an Schulen durch.

Vielversprechender Massnahmen-Mix
Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September 2019 stattfindet. Ebenfalls bewährt hat sich eine Massnahme, die vor Kurzem Jubiläum feierte: Das No-Littering-Label kennzeichnet seit Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering einsetzen. Es bestärkt die Institutionen in ihrem Engagement, motiviert sie zum Ausbau ihrer Massnahmen und macht ihr Engagement in der Öffentlichkeit bekannt. Rund 90 Städte, Gemeinden und Schulen wurden mittlerweile mit dem No-Littering-Label gekennzeichnet.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.


Medienkontakt 

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78

 

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