Mit Kreativität und Humor gegen Littering am Knabenschiessen


Damit der Schützenkönig während des Umzugs nicht durch liegengelassenen Abfall waten musste, setzten die Veranstalter des Knabenschiessens auch dieses Jahr auf die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU). Diese sprachen als Einstimmung auf den IGSU Clean-Up-Days 2019 mit Fest-Besucherinnen und -Besuchern über Littering und Recycling.

Das Knabenschiessen lockte in den vergangenen Tagen rund 850'000 Besucherinnen und Besucher auf das Festgelände im Albisgütli. Um die Abfallsituation unter Kontrolle zu halten, setzt die Schützengesellschaft Zürich jedes Jahr auf verschiedene Massnahmen gegen Littering. Neben einer engen Zusammenarbeit mit den Standbetreibern, einer flächendeckenden Entsorgungsinfrastruktur und einem Pfand auf Mehrwegbecher ziehen seit Jahren auch die IGSU-Botschafter-Teams durch das Festgelände. Sie ermuntern die Besucherinnen und Besucher auf charmante Art und Weise, ihren Abfall korrekt zu entsorgen. Platzmeister Heinz Büttler schätzt ihre Unterstützung: «Zusammen mit den Schaustellern und Marktfahrern bieten wir den Besucherinnen und Besuchern jedes Jahr einmalige Erlebnisse und Gaumenfreuden. Um ausgelassen feiern zu können, braucht es aber auch ein sauberes Festgelände. Die IGSU-Botschafter schaffen es mit viel Humor, das unangenehme Thema Littering anzusprechen, ohne die Festlaune zu trüben.»

Mit Witz und Kreativität gegen Littering
Um den Fest-Besucherinnen und -Besuchern ein Bekenntnis gegen Littering abzuringen, stellten die IGSU-Botschafter zudem an der Uetlibergstrasse zwei weisse Plakate zur Verfügung, worauf sich Passantinnen und Passanten mit einer Unterschrift, einer Zeichnung oder einem Spruch zu einem sauberen Fest und einer sauberen Stadt Zürich bekennen konnten. Bereits im vergangenen Jahr wurden die Plakate mit Unterschriften, Gedichten und Comics gefüllt.

Littering stört und ist teuer
Littering stört nicht nur, es schränkt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ein, hat negative Einflüsse auf das Image einer Stadt oder Gemeinde und kostet schweizweit rund 200 Millionen Franken im Jahr. Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, ziehen IGSU-Botschafter-Teams seit 13 Jahren durch die Schweiz und informieren in über 50 Städten und Gemeinden über Littering und Recycling. Um auch Schülerinnen und Schüler für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, führen die IGSU-Botschafter-Teams zudem Workshops und Pausenaktionen an Schulen durch.

Vielversprechender Massnahmen-Mix
Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September 2019 stattfindet. Ebenfalls bewährt hat sich das No-Littering-Label, das seit Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen kennzeichnet, die sich gegen Littering einsetzen. Es bestärkt die Institutionen in ihrem Engagement, motiviert sie zum Ausbau ihrer Massnahmen und macht ihr Engagement in der Öffentlichkeit bekannt. Rund 90 Städte, Gemeinden und Schulen wurden mittlerweile mit dem No-Littering-Label gekennzeichnet.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) 
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine s
aubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78
  • Heinz Büttler, Platzmeister Knabenschiessen, Telefon 079 928 70 72

 

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