Laub und Littering: IGSU-Botschafter auf Herbsttour im Bündnerland


Blattfall und Abfall liegen nah beieinander: Wanderer und Biker geniessen den lauen Herbst in den Bündner Bergen und hinterlassen oftmals mehr als nur Fuss- und Radspuren. Damit benutzte Taschentücher und leere Getränke- und Essensverpackungen nicht liegenbleiben, ziehen die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) durch das Bündnerland und sensibilisieren Berggänger für die Littering-Problematik.

Je bunter die Wälder, desto munterer die Wanderer – und desto mehr Littering auf den Wanderwegen. Um Abfall-Berge in den Bergregionen zu vermeiden, stehen die IGSU-Botschafter-Teams seit heute im Bündnerland im Einsatz und sprechen dort mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling. Roland Schuler, Stellvertretender Tourismusdirektor in Arosa, freut sich über die Unterstützung der IGSU-Botschafter: «In abgelegenen Bergregionen ist Littering besonders schlimm. Während herumliegender Abfall in der Stadt von der öffentlichen Hand beseitigt wird, verschwindet er in der Natur zwischen Felsen und unter Büschen. Deshalb braucht es hier umso mehr Sensibilisierungsarbeit wie jene der IGSU-Botschafter-Teams.» Auch Peter Engler, CEO der Lenzerheide Bergbahnen AG, schätzt das Engagement der IGSU-Botschafter: «Wir glauben daran, dass eine direkte Face-to-face-Sensibilisierung wirklich nachhaltig ist und unterstützen deshalb das Botschafter-Projekt.»

An folgenden Orten stehen die IGSU-Botschafter im Einsatz:

  • 10. Oktober 2019: Arosa
  • 11. Oktober 2019: Davos
  • 12. Oktober 2019: Lenzerheide

 

Littering stört und ist teuer
Littering stört nicht nur, es schränkt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ein, hat negative Einflüsse auf das Image einer Stadt oder Gemeinde und kostet schweizweit rund 200 Millionen Franken im Jahr. Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, ziehen IGSU-Botschafter-Teams seit 13 Jahren durch die Schweiz und informieren in über 50 Städten und Gemeinden über Littering und Recycling. Um auch Schülerinnen und Schüler für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, führen die IGSU-Botschafter-Teams zudem Workshops und Pausenaktionen an Schulen durch.

Vielversprechender Massnahmen-Mix
Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September 2019 stattfand. Ebenfalls bewährt hat sich das No-Littering-Label, das seit Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen kennzeichnet, die sich gegen Littering einsetzen. Es bestärkt die Institutionen in ihrem Engagement, motiviert sie zum Ausbau ihrer Massnahmen und macht ihr Engagement in der Öffentlichkeit bekannt. Rund 90 Städte, Gemeinden und Schulen wurden mittlerweile mit dem No-Littering-Label gekennzeichnet.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September stattgefunden hat. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt 

  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78
  • Roland Schuler, Stellvertretender Tourismusdirektor Arosa, Telefon 081 378 70 25
  • Peter Engler, CEO Lenzerheide Bergbahnen AG, Telefon 081 385 50 05

 

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