Tour de Suisse: IGSU-Botschafter sorgen für einen sauberen Start


Die Tour de Suisse startet dieses Jahr im malerischen Langnau im Emmental. Während die Radsportprofis in die Pedalen treten, flanieren die Zuschauerinnen und Zuschauer durch die zahlreichen Marktstände. Damit die Verpackungen von Essen, Getränken und Fan-Artikeln nicht auf dem Boden landen, mischen sich auch die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) unter die Zuschauerinnen und Zuschauer und sprechen mit ihnen über Littering und Recycling.

Auf die Plätze, fertig, los: Die Radsportprofis müssen ins Ziel, der Abfall in den Kübel. Damit einem reibungslosen Start der Tour de Suisse nichts im Wege steht, ziehen die IGSU-Botschafter-Teams auch dieses Jahr durch das Festgelände der ersten und zweiten Etappe in Langnau im Emmental. Dort sensibilisieren sie Besucherinnen und Besucher am 15. und 16. Juni für die Littering-Problematik. Oliver Senn, Generaldirektor der Tour de Suisse, setzt seit mehreren Jahren auf die Unterstützung der IGSU-Botschafter-Teams: «Mit viel Charme und Humor sorgen sie dafür, dass das Festgelände sauber und die Besucherinnen und Besucher zufrieden bleiben.»

Gute Stimmung und interessante Gespräche
Auch am Tour-Ende vom 21. bis 23. Juni werden die IGSU-Botschafter-Teams auf dem Gotthard und in Goms vor Ort sein. «Die Tour de Suisse gilt unter den IGSU-Botschaftern immer als Highlight», weiss Nora Steimer, Geschäftsleiterin der IGSU. «Sie schätzen die gute Stimmung unter den Radsportprofis und -fans und schwärmen von den interessanten Gesprächen, die mit Besucherinnen und Besuchern entstehen.»

Littering stört und ist teuer
Littering stört, schränkt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ein, hat einen negativen Einfluss auf das Image einer Stadt oder Gemeinde und kostet schweizweit rund 200 Millionen Franken im Jahr. Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, ziehen IGSU-Botschafter-Teams seit 13 Jahren durch die Schweiz und informieren in über 50 Städten und Gemeinden über Littering und Recycling. Um auch Schülerinnen und Schüler für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, führen die IGSU-Botschafter-Teams zudem Workshops und Pausenaktionen an Schulen durch.

Vielversprechender Massnahmen-Mix
Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September 2019 stattfindet. Ebenfalls bewährt hat sich eine Massnahme, die vor Kurzem Jubiläum feierte: Das No-Littering-Label kennzeichnet seit Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering einsetzen. Es bestärkt die Institutionen in ihrem Engagement, motiviert sie zum Ausbau ihrer Massnahmen und macht ihr Engagement in der Öffentlichkeit bekannt. Rund 90 Städte, Gemeinden und Schulen wurden mittlerweile mit dem No-Littering-Label gekennzeichnet.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) 
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt 

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Ueli Anken, Medienstelle Tour de Suisse, Telefon 079 638 18 18

 

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