Für ein litteringfreies Baden: Botschafter klären auf


Je länger die Tage, desto mehr Abfall landet auf dem Boden: Um die Littering-Situation in Baden unter Kontrolle zu halten, ziehen die Botschafter der IG saubere Umwelt (IGSU) momentan durch die Stadt. Mit viel Charme und Humor ermuntern sie die Passantinnen und Passanten zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle und sensibilisieren für das Littering-Problem.

Littering nimmt besonders in der warmen Jahreszeit vielerorts zu. Deshalb touren die IGSU-Botschafter-Teams auch dieses Jahr wieder durch die Schweiz. Vergangenen Freitag und Samstag hatten sie ihren Einstand in Baden. Auch am 17., 18. und 29. Mai sprechen sie mit der Badener Bevölkerung über Littering und Recycling und zeigen auf, weshalb es wichtig ist, Abfälle nicht liegenzulassen. Matthias Messerli, Betriebsleiter Werkhof Baden, heisst die IGSU-Botschafter gerne willkommen: «Aus der Erfahrung der letzten Jahre wissen wir, dass der Einsatz der IGSU-Botschafter einen sehr positiven Einfluss auf die Bevölkerung hat. Durch persönliche Gespräch mit den IGSU-Botschafter-Teams wird den Passanten bewusst, wie sich das achtlose Wegwerfen von Abfall negativ auswirkt». 

Littering stört und ist teuer 
Littering stört nicht nur, es schränkt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ein, hat negative Einflüsse auf das Image einer Stadt oder Gemeinde und kostet schweizweit rund 200 Millionen Franken im Jahr. Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, ziehen IGSU-Botschafter-Teams seit 13 Jahren durch die Schweiz und informieren in über 50 Städten und Gemeinden über Littering und Recycling. Um auch Schülerinnen und Schüler für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, führen die IGSU-Botschafter-Teams zudem Workshops und Pausenaktionen an Schulen durch.

Vielversprechender Massnahmen-Mix 
Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September 2019 stattfindet. Ebenfalls bewährt hat sich eine Massnahme, die im Mai Jubiläum feiert: Das No-Littering-Label kennzeichnet seit Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering einsetzen. Es bestärkt die Institutionen in ihrem Engagement, motiviert sie zum Ausbau ihrer Massnahmen und macht ihr Engagement in der Öffentlichkeit bekannt. Rund 90 Städte, Gemeinden und Schulen wurden mittlerweile mit dem No-Littering-Label gekennzeichnet.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein.
Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.


Medienkontakt 

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78
  • Matthias Messerli, Betriebsleiter Werkhof, Stadt Baden, Telefon 056 200 91 56

 

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