Saubere Schule und litteringfreies Festival: IGSU-Botschafter in St.Gallen


Die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit St.Gallen. Diesen Sommer ziehen die IGSU-Botschafter bereits zum 13. Mal durch die Stadt und ermuntern Passantinnen, Lernende und Openair-Besucher mit viel Charme und Humor zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle.

Seit heute rollen die IGSU-Botschafter-Teams ihre Recyclingmobile wieder durch St.Gallen. Bis Samstag unterstützen sie die städtische Initiative «Gemeinsam mit Respekt», indem sie mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling sprechen. Einen weiteren Einsatz haben sie am Openair St.Gallen: Da besonders an Festivals viel gelittert wird, machen die IGSU-Botschafter vom 27. bis 29. Juni Openair-Besucherinnen und -Besucher auf die negativen Auswirkungen von Littering aufmerksam. Gerald Hutter, Strasseninspektor der Stadt St.Gallen, heisst die IGSU-Botschafter jedes Jahr gerne in St.Gallen willkommen: «Die IGSU leistet mit ihrem Einsatz in der Stadt St.Gallen schon seit 13 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung für das Thema Littering.»

Auch die IGSU-Projektwochen und -Workshops an St.Galler Berufsschulen haben Tradition: Wie bereits in den vergangenen Jahren veranstalteten die IGSU-Botschafter im Mai eine Projektwoche mit rund 1500 Lernenden des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum St.Gallen GBS. Und vom 18. bis 20. September werden sie erneut am Kaufmännischen Berufs- und Weiterbildungszentrums St.Gallen KBZ Workshops zum Thema Littering durchführen.

Littering stört und ist teuer 
Littering stört nicht nur, es schränkt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ein, hat negative Einflüsse auf das Image einer Stadt oder Gemeinde und kostet schweizweit rund 200 Millionen Franken im Jahr. Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, ziehen IGSU-Botschafter-Teams seit 13 Jahren durch die Schweiz und informieren in über 50 Städten und Gemeinden über Littering und Recycling. Um auch Schülerinnen und Schüler für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, führen die IGSU-Botschafter-Teams zudem Workshops und Pausenaktionen an Schulen durch.

Vielversprechender Massnahmen-Mix 
Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September 2019 stattfindet. Ebenfalls bewährt hat sich eine Massnahme, die vor Kurzem Jubiläum feierte: Das No-Littering-Label kennzeichnet seit Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering einsetzen. Es bestärkt die Institutionen in ihrem Engagement, motiviert sie zum Ausbau ihrer Massnahmen und macht ihr Engagement in der Öffentlichkeit bekannt. Rund 90 Städte, Gemeinden und Schulen wurden mittlerweile mit dem No-Littering-Label gekennzeichnet.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) 
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt 

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78
  • Gerald Hutter, Strasseninspektorat Stadt St.Gallen, Telefon 071 224 69 01

 

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