Tour de Suisse: Radsport-Profis und IGSU-Botschafter haben Ziel erreicht


Die Tour de Suisse endete dieses Jahr in Goms. Damit der Anlass sowohl für Radsport-Profis als auch für Radsport-Fans zum nachhaltigen Erlebnis wurde, standen während mehrerer Etappen Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) im Einsatz und sprachen mit Zuschauerinnen und Zuschauern über Littering und Recycling.

Damit das spannende Rennen und die Unterhaltung abseits der Piste nicht von Abfallbergen überschattet wurde, standen an der Tour de Suisse IGSU-Botschafter-Teams im Einsatz. Am Start in Langnau im Emmental sowie während den letzten drei Etappen sensibilisierten sie auf dem Gotthard und in Goms Besucherinnen und Besucher für die Littering-Problematik. Oliver Senn, Generaldirektor der Tour de Suisse, zieht eine positive Bilanz: «Auch dieses Jahr haben es die IGSU-Botschafter mit viel Charme und Humor geschafft, die Littering-Situation unter Kontrolle zu halten.» Auch IGSU-Geschäftsleiterin Nora Steimer ist zufrieden: «Die IGSU-Botschafter verbreiten immer gute Stimmung. An einem Anlass wie der Tour de Suisse fällt es ihnen natürlich noch leichter, mit Passantinnen und Passanten ins Gespräch zu kommen.»

Littering stört und ist teuer
Littering stört, schränkt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ein, hat einen negativen Einfluss auf das Image einer Stadt oder Gemeinde und kostet schweizweit rund 200 Millionen Franken im Jahr. Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, ziehen IGSU-Botschafter-Teams seit 13 Jahren durch die Schweiz und informieren in über 50 Städten und Gemeinden über Littering und Recycling. Um auch Schülerinnen und Schüler für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, führen die IGSU-Botschafter-Teams zudem Workshops und Pausenaktionen an Schulen durch.

Vielversprechender Massnahmen-Mix
Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September 2019 stattfindet. Ebenfalls bewährt hat sich eine Massnahme, die vor Kurzem Jubiläum feierte: Das No-Littering-Label kennzeichnet seit Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering einsetzen. Es bestärkt die Institutionen in ihrem Engagement, motiviert sie zum Ausbau ihrer Massnahmen und macht ihr Engagement in der Öffentlichkeit bekannt. Rund 90 Städte, Gemeinden und Schulen wurden mittlerweile mit dem No-Littering-Label gekennzeichnet.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) 
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.


Medienkontakt 

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78
  • Ueli Anken, Medienstelle Tour de Suisse, Telefon 079 638 18 18

 

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