Fribourg: IGSU-Botschafter sorgen für einen sauberen Sommer


Die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) sind bereits fester Bestandteil des Fribourger Sommers: Seit Jahren sensibilisieren sie während der warmen Jahreszeit mit Charme und Humor für die Littering-Problematik. Auch in den kommenden Tagen ziehen sie mit ihren Recyclingmobilen durch die Stadt.

Die IGSU-Botschafter-Teams sind gern gesehene Gäste in Fribourg. Besonders geschätzt wird ihr Einsatz Ende Juni: Die Schulabschluss-Feier im Park Grand Places führt erfahrungsgemäss zu viel Littering, ebenso die «Fêtes et braderie» in der Rue de Romont und das Summer Place Festival auf dem Georges-Python-Platz. «Mit ihrem Charme und Humor schaffen es die IGSU-Botschafter-Teams immer wieder, die Passantinnen und Passanten dazu zu ermuntern, ihren Abfall korrekt zu entsorgen», weiss Noemie Dick, Projektkoordinatorin, Abteilung Energie und Nachhaltige Entwicklung in Fribourg. Die IGSU-Botschafter sind noch bis am 29. Juni in Fribourg anzutreffen.

Viele Passantinnen und Passanten kennen die IGSU-Botschafter bereits von früheren Aktionen. Zuletzt zogen sie Ende April durch die Stadt und führten Pausenaktionen an Schulen durch. Eine weitere Gelegenheit, die IGSU-Botschafter in Fribourg anzutreffen, gibt es vom 17. bis 20. September 2019: Dann nehmen sie mit ihren Recyclingmobilen an der Fribourger Littering-Woche teil.

Littering stört und ist teuer 
Littering stört nicht nur, es schränkt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ein, hat negative Einflüsse auf das Image einer Stadt oder Gemeinde und kostet schweizweit rund 200 Millionen Franken im Jahr. Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, ziehen IGSU-Botschafter-Teams seit 13 Jahren durch die Schweiz und informieren in über 50 Städten und Gemeinden über Littering und Recycling. Um auch Schülerinnen und Schüler für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, führen die IGSU-Botschafter-Teams zudem Workshops und Pausenaktionen an Schulen durch.

Vielversprechender Massnahmen-Mix 
Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September 2019 stattfindet. Ebenfalls bewährt hat sich eine Massnahme, die vor Kurzem Jubiläum feierte: Das No-Littering-Label kennzeichnet seit Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering einsetzen. Es bestärkt die Institutionen in ihrem Engagement, motiviert sie zum Ausbau ihrer Massnahmen und macht ihr Engagement in der Öffentlichkeit bekannt. Rund 90 Städte, Gemeinden und Schulen wurden mittlerweile mit dem No-Littering-Label gekennzeichnet.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.


Medienkontakt 

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78
  • Noemie Dick, Projektkoordinatorin, Abteilung Energie und Nachhaltige Entwicklung, Stadt Fribourg, Telefon 026 351 75 63

 

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