Zürich bekennt sich zu einer sauberen Stadt

Nationale Sensibilisierungskampagne

Zürich nimmt kein Blatt vor den Mund: An einer Plakat-Aktion der IG saubere Umwelt (IGSU) bekannten sich heute am Hauptbahnhof Zürich zahlreiche Zürcherinnen und Zürcher gegen Littering. Mit Unterschriften, Sprüchen und Zeichnungen sicherten sie ihre Mithilfe im Kampf gegen herumliegenden Abfall zu.

Am Hauptbahnhof Zürich forderten die IGSU-Botschafter-Teams Passantinnen und Passanten auf, sich auf einem weissen Plakat gegen Littering zu bekennen. Bereits in den vergangenen Jahren wurden in mehreren Städten Plakate mit Unterschriften, Gedichten und Comics gefüllt. «Das Littering hat während des Lockdowns vielerorts zugenommen», weiss Cédric Québatte, Leiter IGSU-Botschafter-Teams. «Die Zürcherinnen und Zürcher stören sich aber sehr an herumliegendem Abfall. Sie wollen mit gutem Beispiel vorangehen und haben das auf den Plakaten deutlich gemacht.»
Die Plakat-Aktion wird unterstützt von JTI (Japan Tobacco International). «Diese Aktionen sorgen dafür, dass das Thema Littering nicht in Vergessenheit gerät», so Andrea Hausmann, Nachhaltigkeitsverantwortliche bei JTI Schweiz. «Jeder einzelne steht in der Pflicht, die Umwelt sauber zu halten und seinen Abfall korrekt zu entsorgen.»

Ohne Plakat, aber mit gewohnt viel Charme und Humor ziehen die IGSU-Botschafter am 7. und 8. August erneut durch Zürich. Unter anderem im Chinagarten, in Stadelhofen und an der Bahnhofstrasse sensibilisieren sie Passantinnen und Passanten für die Littering-Problematik

Langjährige Erfolgsgeschichte
Die IGSU-Botschafter-Teams ziehen seit 2007 jedes Jahr von April bis September durch über 50 Schweizer Städte und Gemeinden und sprechen mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling. Mit Workshops und Pausenaktionen werden zudem Schülerinnen und Schüler für die Littering-Problematik sensibilisiert.

Breitgefächertes Engagement gegen Littering
Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 11. und 12. September stattfinden wird. Ausserdem vergibt die IGSU das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering engagieren, und unterstützt Institutionen bei der Umsetzung von Raumpatenschafts-Projekten.

Die IGSU-Botschafter sind im Laufe des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen:
www.igsu.ch/de/igsu-botschafter/die-tour-2020

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 11. und 12. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.


Medienkontakt

  • Medienstelle IGSU, Telefon 043 500 19 91
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78


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