Ein Muuh für Muri: Kuhtafel macht auf Littering aufmerksam


Die Kuh ist los: Mit einer riesigen Kuhtafel sensibilisieren die Gemeinde Muri, der Bauernverband Aargau (BVA) und die IG saubere Umwelt (IGSU) in Muri für die Littering-Problematik. Im Rahmen dieser Kampagne findet heute zudem eine Aufräum-Aktion mit der Bevölkerung statt.

Littering verärgert nicht nur Menschen, auch Tieren machen die herumliegenden Abfälle zu schaffen. Das verdeutlicht eine riesige Kuhtafel, die seit gestern an der Aargauerstrasse in Muri die Autofahrenden begrüsst. Zudem pilgerten gestern zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner durch das Dorf, um herumliegenden Abfall einzusammeln. Organisiert wurde die Aktion von der Gemeinde Muri, dem Bauernverband Aargau BVA und der IG saubere Umwelt IGSU. «Mit der Aktion erreichen wir nicht nur Einheimische, sondern auch Autofahrende, die nur durch Muri hindurchfahren, hier aber ihren Abfall aus dem Fenster werfen», weiss Herbert Küng, Leiter Werkhof in Muri. Auch Fredi Siegrist, Stv. Geschäftsführer des BVA verspricht sich viel von der Aktion: «Wer selbst einmal Abfall aus dem hohen Gras klauben musste, weiss, wie mühsam das für die Bauern ist. Ich bin zuversichtlich, dass diese Aktion den einen oder anderen Litterer zum Nachdenken anregen wird.» Die Aufräum-Aktion wurde von den IGSU-Botschafter-Teams begleitet, die Kuhtafel steht noch bis morgen, 3. September in Muri.

Bewährte Sensibilisierungs-Massnahme
Die IGSU-Botschafter-Teams gehören zu den ältesten und bewährtesten Sensibilisierungs­massnahmen der IGSU. Sie ziehen seit 2007 jedes Jahr von April bis September durch über 50 Schweizer Städte und Gemeinden und sprechen mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling. Auch in Bergregionen machen sie im Sommer, Herbst und Winter auf das Littering-Problem aufmerksam und bewegen Sommertouristen, Wanderer und Schneesportler zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch das Engagement an Schulen: Die Botschafter-Teams sensibilisieren Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen mit Workshops, Pausen- und Aufräum-Aktionen für die Littering-Problematik.

Unterstützung von Städten, Gemeinden und Schulen
Die IGSU unterstützt Städte, Gemeinden und Schulen mit vielen weiteren Anti-Littering-Massnahmen. So zum Beispiel mit dem nationalen Clean-Up-Day, der vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband für Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch unterstützt wird. Dieses Jahr findet der Clean-Up-Day am 17. und 18. September statt. Ausserdem vergibt die IGSU das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich aktiv gegen Littering engagieren, und unterstützt Institutionen bei der Umsetzung von Raumpatenschafts-Projekten.


Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 17. und 18. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfallkübel auf oder führen Aufräumtouren durch.



Medienkontakt

  • Medienstelle IGSU, 043 500 19 91, medien@igsu.ch
  • Nora Steimer, IGSU-Geschäftsleiterin, 043 500 19 99
  • Herbert Küng, Leiter Werkhof, Gemeinde Muri, 079 404 41 77
  • Fredi Siegrist, Stv. Geschäftsführer Bauernverband Aargau BVA, 056 460 50 52

 

 

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