Littering in Fribourg: IGSU-Botschafter-Teams kehren zurück

Nationale Sensibilisierungskampagne

Fribourg gilt als besonders kreativ bei der Prävention von Littering und zieht immer wieder neue Asse aus dem Ärmel. Doch die Stadt setzt auch auf bewährte Massnahmen wie die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU). Sie ziehen seit heute wieder durch Fribourg und sensibilisieren Passantinnen und Passanten für die Littering-Problematik.

Sowohl in Städten als auch in Naherholungsgebieten zeigte sich in letzter Zeit ein ungewohntes Bild: Untypisch für Schweizer Verhältnisse stapelten sich liegengelassene Essensverpackungen und Getränkebehältnisse in Altstadtgassen, an Seeufern und auf Waldlichtungen. Ob aus Frust, aus Langeweile oder aus Unachtsamkeit – das Littering hat während der Pandemie zugenommen. Umso wichtiger sind Sensibilisierungs-Massnahmen wie die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU). Vom 10. bis 12. Juni 2021 ziehen sie mit ihren Recyclingmobilen wieder durch Fribourg und besuchen unter anderem les Berges de la Sarine und Begegnungszonen wie den Place Georges-Python oder den Grand Places. «Die IGSU-Botschafter-Teams sind Teil unserer Kampagne ‹Saubere Stadt Fribourg› und schaffen es immer wieder, die Bevölkerung von Fribourg auf eine lockere Art und Weise davon zu überzeugen, dass Abfall in den Kübel gehört», freut sich Corinne Hayoz-Weber, Sauberkeitsbeauftragte der Stadt Fribourg.

Bewährte Sensibilisierungs-Massnahme
Die IGSU-Botschafter-Teams gehören zu den ältesten und bewährtesten Sensibilisierungs­massnahmen der IGSU. Sie ziehen seit 2007 jedes Jahr von April bis September durch über 50 Schweizer Städte und Gemeinden und sprechen mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling. Auch in Bergregionen machen sie im Sommer, Herbst und Winter auf das Littering-Problem aufmerksam und bewegen Sommertouristen, Wanderer und Schneesportler zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch das Engagement an Schulen: Die Botschafter-Teams sensibilisieren Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen mit Workshops, Pausen- und Aufräum-Aktionen für die Littering-Problematik.

Unterstützung von Städten, Gemeinden und Schulen
Die IGSU unterstützt Städte, Gemeinden und Schulen mit vielen weiteren Anti-Littering-Massnahmen. So zum Beispiel mit dem nationalen Clean-Up-Day, der vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband für Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch unterstützt wird. Dieses Jahr findet der Clean-Up-Day am 17. und 18. September statt. Ausserdem vergibt die IGSU das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich aktiv gegen Littering engagieren, und unterstützt Institutionen bei der Umsetzung von Raumpatenschafts-Projekten.

Die IGSU-Botschafter sind im Laufe des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen: www.igsu.ch/de/igsu-botschafter/die-tour-2021

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 17. und 18. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfallkübel auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt

  • Nora Steimer, IGSU-Geschäftsleiterin, Telefon 043 500 19 91
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78
  • Corinne Hayoz-Weber, Sauberkeitsbeauftragte der Stadt Fribourg, Telefon 079 532 19 28

 

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