Von der Wanderlust zum Abfallfrust: Rigi geht gegen Littering vor


Wenn das Laub fällt, steigen die Wanderinnen und Wanderer wieder vermehrt in luftige Höhen. Besonders beliebt bei ihnen ist die Rigi. Doch je mehr Gäste dort unterwegs sind, desto mehr Abfall bleibt liegen. Damit die Wanderlust nicht zum Abfallfrust wird, sorgen die Botschafter-Teams der IG sauberer Umwelt heute für saubere Wanderwege und für sensibilisierte Ausflügler.

Dass in der Schweiz vielerorts die Herbstferien begonnen haben, spürt man auch auf der Rigi: Viele Bergliebhaber aus dem Flachland nutzen die freien Tage für einen Ausflug auf die Königin der Berge. Leider bringen sie oft nicht nur die Leidenschaft für schöne Ausblicke und eine üppige Alpenflora mit, sondern auch allerlei Abfall: Hygienemasken, Plastiksäcke und Riegelverpackungen landen häufig in der Blumenwiese oder zwischen Felsen. Um ihre Gäste auf die Littering-Problematik aufmerksam zu machen, holt die Rigi Bergbahnen AG dieses Jahr bereits zum zweiten Mal die IGSU-Botschafter-Teams auf die Rigi. Die Teams ziehen heute mit ihren Recyclingmobilen auf die Rigi Kulm mit Zwischenstopps auf Rigi Kaltbad und Rigi Staffel und sprechen mit den Berggängerinnen und Berggängern über Littering und Recycling. «Die IGSU-Botschafter erreichen mit ihrer lockeren Art sowohl Einheimische als auch Touristen und motivieren sie mit viel Humor dafür, ihren Abfall korrekt zu entsorgen», weiss Josef Zimmermann, Leiter Freizeitanlagen, Pisten- / Rettungsdienst der Rigi Bahnen AG. «Deshalb setzen wir regelmässig auf ihre Einsätze.»

Bewährte Sensibilisierungsmassnahme
Die IGSU-Botschafter-Teams gehören zu den ältesten und bewährtesten Sensibilisierungsmassnahmen der IGSU. Sie ziehen seit 2007 jedes Jahr von April bis September durch über 50 Schweizer Städte und Gemeinden und sprechen mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling. Auch in Bergregionen machen sie im Sommer, Herbst und Winter auf das Littering-Problem aufmerksam und bewegen Sommertouristen, Wanderer und Schneesportler zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch das Engagement an Schulen: Die Botschafter-Teams sensibilisieren Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen mit Workshops, Pausen- und Aufräum-Aktionen für die Littering-Problematik.

Unterstützung von Städten, Gemeinden und Schulen
Die IGSU unterstützt Städte, Gemeinden und Schulen mit vielen weiteren Anti-Littering-Massnahmen. So zum Beispiel mit dem nationalen Clean-Up-Day, der vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband für Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch unterstützt wird. Dieses Jahr fand der Clean-Up-Day am 17. und 18. September statt und es wurden über 600 Aktionen von Gemeinden, Schulen, Vereinen und Unternehmen durchgeführt. Ausserdem vergibt die IGSU das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich aktiv gegen Littering engagieren, und unterstützt Institutionen bei der Umsetzung von Raumpatenschafts-Projekten.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 17. und 18. September stattgefunden hat. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfallkübel auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt

  • Medienstelle IGSU, 043 500 19 91, medien@igsu.ch
  • Josef Zimmermann, Leiter Freizeitanlagen, Pisten- / Rettungsdienst der Rigi Bahnen AG, Telefon 041 399 87 87
  • Hans Rigert, Qualitäts- & Sicherheitsbeauftragter, Dampfzugbegleiter, 041 399 87 04

 

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