Uster: Augenfällige Aktion gegen Littering


Rote Linien haben gestern im Stadtpark in Uster für Aufmerksamkeit gesorgt: Mit der Aktion «Der rote Faden» haben die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) aufgezeigt, wie viele Abfallkübel in unmittelbarer Nähe stehen und wie einfach es ist, seinen Abfall korrekt zu entsorgen.

Wohin mit dem Abfall, wenn die Mittagspause im Freien zu Ende ist? In den nächsten Abfallkübel natürlich! Wie viele Kübel mit wenigen Schritten zu erreichen sind, wurde gestern im Ustemer Stadtpark deutlich: Anlässlich der Aktion «Der rote Faden» führten mehrere rote Linien vom Platz zu den umliegenden Abfallkübeln. Damit wollen die IGSU-Botschafter-Teams aufzeigen, wie einfach es ist, seinen Abfall korrekt zu entsorgen. «Es braucht unkonventionelle Ideen, um die Bevölkerung wachzurütteln», weiss Sarina Laustela, Leiterin Abfallbewirtschaftung und Umwelt in Uster. «Die Aktion fällt auf und regt zum Nachdenken an. Ich bin mir sicher, die Meisten haben den Wink verstanden und entsorgen ihren Abfall in Zukunft konsequenter.»

Bewährte Sensibilisierungs-Massnahme
Die IGSU-Botschafter-Teams gehören zu den ältesten und bewährtesten Sensibilisierungs­massnahmen der IGSU. Sie ziehen seit 2007 jedes Jahr von April bis September durch über 50 Schweizer Städte und Gemeinden und sprechen mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling. Auch in Bergregionen machen sie im Sommer, Herbst und Winter auf das Littering-Problem aufmerksam und bewegen Sommertouristen, Wanderer und Schneesportler zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch das Engagement an Schulen: Die Botschafter-Teams sensibilisieren Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen mit Workshops, Pausen- und Aufräum-Aktionen für die Littering-Problematik.

Unterstützung von Städten, Gemeinden und Schulen
Die IGSU unterstützt Städte, Gemeinden und Schulen mit vielen weiteren Anti-Littering-Massnahmen. So zum Beispiel mit dem nationalen Clean-Up-Day, der vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband für Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch unterstützt wird. Dieses Jahr findet der Clean-Up-Day am 17. und 18. September statt. In Uster sind am Donnerstag und Freitag zwei ganze Schulhäuser mit insgesamt 18 Klassen für eine saubere Stadt unterwegs. Ausserdem vergibt die IGSU das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich aktiv gegen Littering engagieren, und unterstützt Institutionen bei der Umsetzung von Raumpatenschafts-Projekten.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 17. und 18. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfallkübel auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt

  • Medienstelle IGSU, 043 500 19 91, medien@igsu.ch
  • Nora Steimer, IGSU-Geschäftsführerin, 043 500 19 99
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, 078 733 07 78
  • Sarina Laustela, Leiterin Abfallbewirtschaftung und Umwelt, Uster, 044 944 73 28

 

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