IGSU-Botschafter-Teams besuchen Kreuzlingen


Nach fünf Jahren sind sie diesen Sommer auch in Kreuzlingen wieder im Einsatz: Die Umwelt-Botschafter der Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU). Auf sympathische Weise werden sie die Passanten für den richtigen Umgang mit Abfall im öffentlichen Raum motivieren.

Die Umwelt-Botschafter-Teams der IGSU ziehen in verschiedenen Schweizer Städten mit ihren weissen Recyclingmobilen umher, sensibilisieren Passantinnen und Passanten auf freundliche, humorvolle Art für das Littering-Problem und sind auf der Hut, dass keine Zigarettenstummel, Take-away- und Getränke-Verpackungen liegenbleiben. Bereits vor fünf Jahren engagierte die Stadt Kreuzlingen die IGSU-Botschafter-Teams mit dem Ziel, eine Verhaltensänderung zu erzielen.

Kurzfristig ist dies auch gelungen, aber mit der Coronapandemie nahm das Littering zu. "Seit der Pandemie stellen wir grundsätzlich mehr Abfall im öffentlichen Raum fest", begründet Stadtrat Thomas Beringer den erneuten Einsatz der IGSU.

"Wir möchten die Menschen für das Problem sensibilisieren, denn Littering verursacht diverse Probleme; durch die Essensreste werden Wildtiere angezogen, Scherben können Menschen und Tiere verletzten und insgesamt leidet das Stadtbild", fasst Stadtrat Beringer die Problemkette zusammen. Bereits im vergangenen Monat ergriff die Stadt zusätzliche Massnahmen, um das Problem in den Griff zu bekommen (siehe Kasten). Die IGSU-Botschafter sind vom 22. bis 24. Juni; 2. und 3. Juli, 6. und 7. Juli sowie am 6. und 7. August in Kreuzlingen an den lokalen Littering Hotspots im Einsatz.

 

Kreuzlingen
In Kreuzlingen gilt der Seeburgpark als Littering-Hotspot. Vergangenen Monat feierten dort teilweise über 200 Personen. In Zusammenarbeit mit der City Watch Security, der Kantonspolizei sowie mit der Grenzwache konnte die Situation entschärft werden. "Wir setzen auf Deeskalation, das heisst auf das Gespräch und auf die Kooperation. So verteilen wir beispielsweise Abfallsäcke, damit die Personen ihren Abfall selber einsammeln können. In der Regel klappt das sehr gut, andernfalls weisen wir die Personen vom Gelände weg"; erklärt Stadtrat Beringer. Des Weiteren installierte die Stadt zusätzliche Abfalleimer und erhöhte die Kadenz der Leerungen.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 17. und 18. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfallkübel auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt IGSU:

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 91; 076 406 13 86, medien@igsu.ch


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