Gemeinsam gegen Littering: Luzern bekennt Farbe


Auch die Umwelt leidet unter der Pandemie. Littering belastet die Schweiz mehr denn je – auch die Reinigungsdienste der Stadt Luzern werden stark beansprucht. Damit muss Schluss sein, finden Politikerinnen und Politiker von links bis rechts. Deshalb haben die IGSU-Botschafter-Teams heute auf dem Luzerner Pilatusplatz die Luzerner Bevölkerung dazu aufgefordert, sich gegen Littering zu bekennen. Mit Unterschriften, witzigen Sprüchen und bunten Zeichnungen haben sie ihrem Missmut über Littering auf einem Plakat der IG saubere Umwelt (IGSU) Luft gemacht.

Auch in Luzern landen vermehrt Take-away-Verpackungen, Hygienemasken und Desinfektionsmittelbehälter im Strassengraben. IGSU-Botschafter-Teams haben heute auf dem Luzerner Pilatusplatz Passantinnen und Passanten dazu aufgefordert, sich auf einem weissen Plakat gegen Littering zu bekennen. Bekenner-Aktionen wie diese werden von der IG saubere Umwelt (IGSU) seit 2013 in Städten wie Bern, Zürich, Genf und Lugano durchgeführt. «Die Luzernerinnen und Luzerner sind auch dieses Jahr sehr kreativ und haben mit ihren witzigen Sprüchen und bunten Illustrationen den Nagel auf den Kopf getroffen», freut sich Cédric Québatte, Teamleiter IGSU-Botschafter-Projekt. Die Plakat-Aktion wird unterstützt von JTI (Japan Tobacco International). «Öffentliche Aufklärung und Sensibilisierung zum Thema Littering sind unseres Erachtens am besten geeignet, um der Bevölkerung das richtige Entsorgungsverhalten zu vermitteln», findet Andrea Hausmann, CSR-Verantwortliche bei JTI Schweiz.

Am 23. und 24. Juli sind die IGSU-Botschafter-Teams noch einmal in Luzern aktiv – zwar ohne Plakat, dafür mit Recyclingmobil und viel Charme. Sie werden mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling sprechen und sie dazu ermuntern, ihre Abfälle korrekt zu entsorgen.

Bewährte Sensibilisierungsmassnahme
Die IGSU-Botschafter-Teams gehören zu den ältesten und bewährtesten Sensibilisierungsmassnahmen der IGSU. Sie ziehen seit 2007 jedes Jahr von April bis September durch über 50 Schweizer Städte und Gemeinden und sprechen mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling. Auch in Bergregionen machen sie im Sommer, Herbst und Winter auf das Littering-Problem aufmerksam und bewegen Sommertouristen, Wanderer und Schneesportler zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch das Engagement an Schulen: Die Botschafter-Teams sensibilisieren Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen mit Workshops, Pausen- und Aufräum-Aktionen für die Littering-Problematik.

Unterstützung von Städten, Gemeinden und Schulen
Die IGSU unterstützt Städte, Gemeinden und Schulen mit vielen weiteren Anti-Littering-Massnahmen. So zum Beispiel mit dem nationalen Clean-Up-Day, der vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband für Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch unterstützt wird. Dieses Jahr findet der Clean-Up-Day am 17. und 18. September statt. Ausserdem vergibt die IGSU das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich aktiv gegen Littering engagieren, und unterstützt Institutionen bei der Umsetzung von Raumpatenschafts-Projekten.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 17. und 18. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfallkübel auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt

  • Nora Steimer, IGSU-Geschäftsleiterin, 043 500 19 91, 076 406 1386, medien@igsu.ch
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78

 

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