Aktion im Heidiland: Damit der Abfall nicht auf der Strecke bleibt


Littering belastet die Schweiz mehr denn je – auch auf den Autobahnen landet seit Beginn der Pandemie noch mehr Abfall in den Böschungen als üblich. Deshalb führt die IG saubere Umwelt (IGSU) auch dieses Jahr Anti-Littering-Aktionen auf Raststätten durch. Heute und morgen sensibilisieren die IGSU-Botschafter-Teams an der Raststätte Heidiland für die Littering-Problematik.

Zu den Take-away-Verpackungen und Zigarettenstummeln, die auf der Autobahn aus den Fahrzeugen geworfen werden, gesellen sich seit Pandemiebeginn auch Hygienemasken und Desinfektionsmittelbehälter. Um den Autofahrerinnen und Autofahrern die Problematik vor Augen zu führen, führt die IG saubere Umwelt (IGSU) dieses Jahr bereits zum sechsten Mal Anti-Littering-Aktionen an Raststätten durch.

Aus dem Fenster, aus dem Sinn
Heute, 22. und morgen, 23. Oktober 2021 sind die IGSU-Botschafter-Teams an der Raststätte Heidiland anzutreffen. Dort sprechen sie die Autofahrerinnen und Autofahrer auf ihr Abfallverhalten an. «Ich habe mich einmal mit meinem Freund gestritten, weil er während der Fahrt eine leere Getränkedose aus dem Auto geworfen hat», erzählt eine junge Frau. «Er hat befürchtet, es könnte restliche Limonade aus der Dose in sein neues Auto tropfen.» Da ihr Freund nicht der Einzige ist, der nicht weiss, wo er den Abfall im Auto deponieren soll, verteilen die IGSU-Botschafter handliche «Abfallsäckli-Boxen». Zudem ermuntern sie die Autofahrenden dazu, sich mit einer Unterschrift, einem Comic oder einem Spruch auf einem Plakat gegen Littering und zum korrekten Entsorgen zu bekennen.

Bewährte Sensibilisierungsmassnahme
Die IGSU-Botschafter-Teams gehören zu den ältesten und bewährtesten Sensibilisierungs­massnahmen der IGSU. Sie ziehen seit 2007 jedes Jahr von April bis September durch über 50 Schweizer Städte und Gemeinden und sprechen mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling. Die IGSU unterstützt Städte, Gemeinden und Schulen mit vielen weiteren Anti-Littering-Massnahmen. So zum Beispiel mit dem nationalen Clean-Up-Day, der vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband für Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch unterstützt wird. Dieses Jahr fand der Clean-Up-Day am 17. und 18. September statt und es wurden über 600 Aktionen von Gemeinden, Schulen, Vereinen und Unternehmen durchgeführt. Ausserdem vergibt die IGSU das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich aktiv gegen Littering engagieren, und unterstützt Institutionen bei der Umsetzung von Raumpatenschafts-Projekten.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 17. und 18. September stattgefunden hat. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfallkübel auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt

  • Medienstelle IGSU, 043 500 19 91, medien@igsu.ch
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, 078 733 07 78

 

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