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Littering: Rapperswil-Jona zieht alle Register

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Rapperswil-Jona fährt zweigleisig: Um dem Littering Herr zu werden, setzt die Stadt auch dieses Jahr auf die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) und untermauert deren Einsatz mit einer eigens dafür konzipierten Plakat-Kampagne. Sowohl Botschafter als auch Plakate sensibilisieren die Rapperswiler Bevölkerung vom 15. bis 18. Juni 2022.

Rapperswil-Jona setzt auf einen breiten Massnahmenkatalog, damit das Littering im Sommer nicht überhandnimmt. Neben Sensibilisierungskampagnen und einer dichten Entsorgungsinfrastruktur sorgen unter anderem auch die IGSU-Botschafter-Teams dafür, dass der Abfall korrekt entsorgt wird. Die Stadt, die auch dieses Jahr mit dem No-Littering-Label ausgezeichnet wurde, setzt seit vielen Jahren auf die IGSU-Botschafter-Teams. Ihr Einsatz wird begleitet von Plakaten, die Rapperswil-Jona selbst konzipiert hat. Sie zeigen IGSU-Botschafter im Gespräch mit Passantinnen und Passanten und beim Einsammeln von Littering. «Eine Botschaft bleibt besser in Erinnerung, wenn wir ihr mehrmals und in verschiedenen Alltagssituationen begegnen», weiss Peter Lanz, Umweltbeauftragter der Stadt Rapperswil-Jona. «Mit den Plakaten können wir die Wirkung der IGSU-Botschafter-Teams verstärken.» Die IGSU-Botschafter ziehen vom 15. bis 18. Juni 2022 durch Jona, durch die Rapperswiler Altstadt und dem See entlang vom Schloss bis zum Kinderzoo.

Breites Interesse an bewährter Massnahme
Neben Rapperswil-Jona setzen über 50 weitere Städte und Gemeinden auf die Einsätze der IGSU-Botschafter-Teams. Die Botschafterinnen und Botschafter ziehen seit 2007 jeden Sommer durch alle Landesteile der Schweiz und sensibilisieren Passantinnen und Passanten auf freundliche und humorvolle Art für die Themen Littering und Recycling. Auch im Herbst und im Winter finden Einsätze auf Wanderwegen und in Skigebieten statt. Die IGSU-Botschafter-Teams sorgen auch an Events wie Streetfood-Märkten und der Tour de Suisse für weniger Littering und sensibilisieren mit Workshops und Pausenaktionen Schülerinnen und Schüler gezielt für die Littering-Problematik. 

Unterstützung von Städten, Gemeinden und Schulen
Die IGSU unterstützt Städte, Gemeinden und Schulen auch mit vielen weiteren Anti-Littering-Massnahmen. So zum Beispiel mit dem nationalen IGSU Clean-Up-Day, der vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband für Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch unterstützt wird. Dieses Jahr findet der Clean-Up-Day am 16. und 17. September statt. Ausserdem bietet die IGSU gemeinsam mit Swiss Recycling kostenlose Unterrichtsmaterialien für Lehrpersonen zu den Themen Littering und Recycling an und vergibt die IGSU das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering engagieren, und unterstützt Institutionen bei der Umsetzung von Raumpatenschafts-Projekten.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen ist der nationale IGSU Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 16. und 17. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora, Feldschlösschen und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfallkübel auf, führen regelmässige Aufräumtouren rund um die Filiale durch oder organisieren Clean-Up-Aktionen mit der Bevölkerung.

Medienkontakt

  • Nora Steimer, IGSU-Geschäftsleiterin, 043 500 19 91,  076 406 13 86, 
  • Peter Lanz, Umweltbeauftragter, Tiefbauamt Stadt Rapperswil-Jona, 055 225 70 23